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Enna Haintz

Journalistin & Produkt-Expertin

Ennas Begeisterung für das Schreiben begann in jungen Jahren und sie ist froh, es heute ihren Beruf nennen zu können. Ihr Interesse an diversen Themen spiegelt sich in einer breiten Expertise wider – von Alltagspsychologie bis hin zu innovativen Produkttrends.

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Sturm, Feuer, Leitungswasser – wie gut ist dein Haus wirklich abgesichert?

Ein Haus ist nicht nur ein Zuhause, sondern oft auch die größte Investition im Leben. Umso wichtiger ist es, dass du dein Eigentum gegen die häufigsten Gefahren absicherst. Denn ob Sturm, Feuer oder ein geplatztes Rohr – ein Schaden kann schnell existenzbedrohend werden. Doch welche Versicherungen brauchst du wirklich? Und wie erkennst du, ob dein Schutz noch zeitgemäß ist?

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Diese Gefahren solltest du absichern

  1. Sturm und Hagel: Schon ein Sommergewitter kann massive Schäden am Dach oder an der Fassade verursachen. Sturmschäden ab Windstärke 8 sind meist in der Wohngebäudeversicherung enthalten.
  2. Feuer: Brand, Blitzschlag oder Explosion – die Folgen können verheerend sein. Eine gute Versicherung übernimmt Reparatur- oder Wiederaufbaukosten.
  3. Leitungswasser: Ein geplatztes Rohr kann nicht nur Wände durchweichen, sondern auch Möbel und Böden zerstören. Wichtig: Auch Schäden durch Frost sollten abgedeckt sein.
  4. Weitere Elementarschäden: Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch – solche Risiken sind nicht automatisch versichert. Hier brauchst du eine zusätzliche Elementarversicherung.

Welche Versicherungen brauchst du?

  • Wohngebäudeversicherung: Pflicht für Eigentümer, die ihr Haus absichern wollen. Sie deckt Schäden am Gebäude selbst – also an Dach, Fassade, Wänden, Leitungen etc.
  • Hausratversicherung: Deckt den beweglichen Besitz im Haus ab – von Möbeln bis zu Elektrogeräten. Auch hier sollten Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruchdiebstahl abgesichert sein.
  • Elementarversicherung: Ergänzung zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung für Naturgefahren, die nicht standardmäßig enthalten sind.

Wie gut bist du aktuell abgesichert?

Viele Immobilienbesitzer verlassen sich auf alte Policen – mit veralteten Bedingungen oder zu geringen Versicherungssummen. Prüfe regelmäßig:

  • Ist der Wiederaufbauwert korrekt berechnet?
  • Sind alle heutigen Risiken (z. B. Starkregen) abgedeckt?
  • Gibt es eine Neuwertentschädigung?
  • Welche Selbstbeteiligung ist vereinbart?

Häufige Fragen zur Wohngebäudeversicherung

  • Was ist der Unterschied zwischen Wohngebäude- und Hausratversicherung?

    Die Wohngebäudeversicherung deckt das Gebäude selbst, die Hausratversicherung den gesamten beweglichen Besitz im Haus ab.

  • Sind Naturgefahren automatisch mitversichert?

    Nein. Schäden durch Überschwemmung, Rückstau, Schneedruck etc. sind nur mit einer zusätzlichen Elementarschadenversicherung abgesichert.

  • Was passiert, wenn mein Versicherungsschutz nicht ausreicht?

    Dann musst du im Schadenfall unter Umständen einen Teil der Kosten selbst tragen – oder im schlimmsten Fall den Wiederaufbau aus eigener Tasche zahlen.

  • Wie oft sollte ich meine Police prüfen?

    Mindestens alle zwei bis drei Jahre – und immer, wenn Umbauten, Wertsteigerungen oder neue Risiken hinzukommen.

Fazit: Jetzt prüfen, später nicht bereuen

Ein Schaden am Haus kann jederzeit passieren – sei es durch Naturgewalten, Brand oder Wasser. Wer dann gut versichert ist, spart sich nicht nur Stress, sondern auch hohe Kosten. Prüfe jetzt, wie gut dein Haus wirklich abgesichert ist – und schließe mögliche Lücken, bevor es zu spät ist.

 

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