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Mountainbike

  • beraten Schon 16.294 Menschen beraten

  • produkttest 400 Produkte getestet

  • rueckversand Kostenloser Rückversand

Ihre Vorteile

  • Optimal für Fahrten in der Natur und auf unebenen Untergründen
  • Durch die Federung werden die Gelenke geschont und man hat überall ein angenehmes Fahrgefühl
  • Durch hochwertige Bremsen und robustes Material ist die Sicherheit auch auf sportlichen Fahrten und bei Wettrennen gewährleistet

Top 5 Mountainbikes

Vergleichssieger

Mountainbike Haibike FreedGalano Toxic MountainbikeTalson Mountainbike
Testergebnis

1,5

Sehr gut

10/2019

2,2

Gut

10/2019

2,2

Gut

10/2019
Typ (Federung)Hard­tail Fede­rung nur vorneHard­tail Fede­rung nur vorneFull Sus­pen­sion voll­ge­fe­dert
Gewicht10,9 kg18,5 kgk.A.
RahmenmaterialCarbonAluminiumAluminium
SchaltungShi­mano Deore – 22 GängeShi­mano Tourney – 21 GängeShi­mano Tourney – 21 Gänge
BremsenHydraulische Scheibenbremsenmecha­ni­sche Schei­ben­b­remsenmecha­ni­sche Fel­gen­b­remsen
Laufradgröße27,5"26"24"
PreisvergleichAmazon_logo

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155,00 €

DetailsJetzt kaufenIn den WarenkorbDetailsJetzt kaufenIn den WarenkorbDetailsJetzt kaufenIn den Warenkorb

Mountainbike Beratung

Mountainbike kaufen

Ein Mountainbike zu kaufen hört sich einfach an. Doch gerade diese Radgattung schafft viele Möglichkeiten, ohne Test und Fachwissen trifft man schnell eine falsche Kaufentscheidung. Die Auswahl ist erdrückend, wodurch es Käufern oft schwer fällt, ein Bike für die persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Welches Mountainbike mit welcher Rahmenhöhe eignet sich für mich am besten oder wo liegt der Unterschied zu den verschiedenen Ausstattungsdetails? Das sind häufig auftretende Fragen, die wir hier beantworten möchten.

mountainbikeWelche sind die besten Mountainbike-Hersteller und wo liegen die Stärken und Schwächen der verschiedenen Produkte von Canyon, Centurion oder Orbea? In diesem ausführlichen Ratgeberartikel erhalten Sie alle Antworten auf Ihre Fragen, damit dem Kauf des richtigen Mountainbikes nichts im Wege steht. Denn die Wahl des passenden Mountainbikes entscheidet, ob Sie Fahrspaß erleben oder nicht.

Neben grundlegenden Informationen wie dem Unterschied und Einsatzzweck verschiedener Mountainbike-Gattungen erhalten Sie Infos zu den verschiedenen Geometrien, Rahmenmaterialien und der richtigen Berechnung der Rahmenhöhe.

In diesem Artikel werden Sie aufgeklärt, wie ein Mountainbike-Test vorgenommen wird und welche Kriterien beim kaufen eines Radhelms oder der MTB-Handschuhe entscheidend sind. Aber auch Interessantes zur Geschichte, Statistiken und wichtigen Zubehörteilen von MTBs.

Nach dem Lesen dieses Beitrags wissen Sie, worauf Sie beim Kauf von Mountainbikes achten und wie viel Sie in etwa für ein passendes Mountainbike ausgeben müssen. Denn die Preise der geländegängigen Fahrräder schwanken zwischen 500 und 11.000 Euro. Wertvolle Tipps, sodass sich am Ende „welches Mountainbike kaufen“ nicht mehr stellt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mountainbikes achten?

Wenn Sie ein Mountainbike kaufen möchten, dann steht Ihnen mit der Wahl des passenden Modells eine schwere Entscheidung bevor. Denn seit die ersten MTBs im deutschsprachigen Raum in den 80er Jahren auf den Markt kamen, hat sich die Auswahl um ein Vielfaches vergrößert.

mountainbike-reifenRahmenhöhe, Rahmenmaterial, Laufräder, Federweg oder ein elektrifiziertes E-Mountainbike – das vielseitige Marktangebot von Marken wie Orbea, Giant, Ghos oder Bergamont lässt Käufer beim Vergleich oft ratlos dastehen.

Bevor Sie ein Mountainbike kaufen, sollten Sie sich daher Gedanken machen, welcher Typ von Biker Sie sind und für welchen Einsatzzweck nutzen Sie Ihr Mountainbike. Dabei sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

Wo möchten Sie Ihr Mountainbike einsetzen?

Wollen Sie ein Einsteiger-MTB für sportive Fahrten auf gemäßigten Feld- und Schotterwegen kaufen, technisch anspruchsvolle Abschnitte bewältigen, temporeiche Fahrten oder alpine Touren unternehmen?

Ein Test beziehungsweise die Unterscheidung zwischen Hardtail und Full Suspension Mountainbike schließt je nach Einsatzzweck schon einige Produktvarianten von Orbea, Santa Cruz und anderen Cycles, die am Markt vertreten sind, aus.

MTB Hardtail oder Fully?

Hardtail

Ein Mountainbike Hardtail ist gleichwertig ausgestattet günstiger, als ein Fully. Daher ist ein Hardtail vor allem für Sie geeignet, wenn Ihr Budget begrenzt ist oder Sie zu einem geringeren Preis ein MTB kaufen möchten.

mountainbike-bergeBeispielsweise, wenn Sie noch unsicher sind, ob der Mountainbike-Sport das Richtige für Sie ist. Zudem sind Hardtails aufgrund des fehlenden Hinterbaudämpfers weniger wartungsintensiv und nehmen weniger Instandsetzungskosten in Anspruch.

Da der Hinterbau nicht gedämpft ist, bringt das Hardtail im Test auch weniger Gewicht auf die Waage, wodurch beim Vergleich bessere Kletterfähigkeiten gegeben sind. Ein wesentlicher Vorteil, wenn Sie ein Mountainbike von Orbea & Co. kaufen, das nur vorne gefedert ist, ist eine bessere Kraftübertragung und bessere Beschleunigung.

Für leichtere Trails sowie Forst- und Schotterstraßen oder den begeisterten Langstreckenfahrer sowie technisch fortschrittliche Biker ist es sinnvoll, ein Hardtail zu kaufen.

 

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Vorteile Hardtail Mountainbike:

✅ geringerer Anschaffungspreis
✅ leichter und somit kletter- und beschleunigungsfreudig
✅ weniger Wartungsaufwand
✅ passend für leichtere Trails, Berg- und Tagestouren

Nachteile eines Hardtails:

❌ Im groben Gelände und auf Abfahrten schwieriger zu kontrollieren
❌ Weniger Komfort und Sicherheit beim Fahren über Stufen, Wurzeln und Steine

Full Suspension MTB

Durch die zusätzliche Dämpfung am Hinterbau, Gelenke usw. ist das vollgefederte Mountainbike kostspieliger als ein Hardtail. Wenn Sie sich ein Fullsuspension Mountainbike entscheiden, kaufen Sie für den Mehrpreis mehr Traktion sowie mehr Fahrsicherheit bergauf und bergab.

Dadurch sind Sie auch als technisch weniger versierter Biker in der Lage, beim Test mit gröberen Hindernissen gut zurechtzukommen. Das Plus an Sicherheitsgefühl lässt Einsteiger wie Könner Abfahrten schneller bewältigen. Allerdings stellt das höhere Gewicht bei Bergauffahrten kraftmäßig und konditionell eine größere Beanspruchung dar.

Vorteile Fullsuspension Mountainbike:

✅ bessere Haftung und besserer Bodenkontakt durch Dämpfer am Heck
✅ gehobenes Sicherheitsgefühl und mehr Kontrolle im rauen Gelände und auf Abfahrten
✅ tempofreudiges Fahrvergnügen bergab
✅ laufruhiger und schonender zum Körper auf ruppigem Untergrund

Nachteile eines Fullys:

❌ wer ein Fully kaufen will, muss mehr Geld ausgeben
❌ mehr Aufwand und Kosten für die Wartung
❌ höheres Gewicht und dadurch weniger klettertauglich (ausgenommen davon ist ein vollgefedertes E-Mountainbike)

Welcher Biker-Typ sind Sie?

Möchten Sie ein Mountainbike kaufen, mit dem Sie sich komfortabel auf Landstraßen und die Natur bewegen oder möchten Sie ein vortriebsorientiertes Bike für neue Rekordzeiten?

mountainbike-fahrenMittlerweile wissen Sie, ob Sie ein Hardtail oder eher ein Full Suspension Mountainbike kaufen möchten, das ihrem Einsatzbereich entspricht. Doch auch die Rahmenhöhe sowie die Geometrien der verschiedenen Mountainbike-Typen und die Ausstattungsdetails der offroad-tauglichen Fahrräder sind beim Test entscheidend für das Fahrverhalten.

Details bei einem Test und auch danach ausschlaggebend sind, ob Sie Ihre Bike-Abenteuer auskosten werden oder ein Mountainbike kaufen, das vorwiegend in die Garage oder in den Keller steht.

 

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Geometrie

Früher wurde ein Bike anhand der Körpergröße ausgewählt. Heute müssen deutlich mehr Faktoren als die Rahmenhöhe miteinbezogen werden. Käufer bekommen Zahlen zu diversen Begriffen wie Lenkwinkel, Reach, Radstand, Sitzwinkel oder Kettenstrebenlänge zu lesen und zu hören. Einige Zentimeter mehr oder weniger im Test beeinflussen die Sitzposition als auch das Fahrverhalten eines MTBs.

Die Sitzposition beim Mountainbike-Test ist der erste wichtige Schritt, damit Schmerzen vermieden und der Spaß aufrechterhalten bleibt. Je gestreckter ein Fahrer am Mountainbike sitzt, desto mehr Vortrieb wird generiert.

Typisch hierfür sind Race-Hardtails und Race-Fullys. Als Einsteiger werden Sie, wenn Sie ein solches Mountainbikes kaufen, nicht viel Freude haben. Diese MTB-Kategorien sprechen eher den tempofreudigen, wettkampf- und tourenorientierten Fahrer an. Aufrechter und bequemer sitzt es sich beim Test auf einem Einsteiger-MTB, All-Mountain oder Enduros.

mountainbike-landschaftAuch flache Lenkwinkel, mehr Radstand und Reach fördern beim Test ein sicheres Fahrgefühl bei hohem Tempo und im technisch anspruchsvollen Gelände mit einem Mountainbike.

Der Nachteil: Eine Geometrie bei einem Modell von Orbea oder dem Nicolai G13 Trailbike wirkt im Test sperrig bei schnellen Richtungswechseln auf verwinkelten Pfaden. Wenn Sie mehr Sitzkomfort und Agilität möchten, sollten Sie ein Mountainbike mit steilerem Lenkwinkel, kürzeren Radstand und kürzeren Kettenstreben kaufen.

Biker, die im Anstieg nicht ständig aus dem Sattel steigen möchten, empfiehlt sich ein Mountainbike mit steilem Sitzwinkel zu kaufen. Mit der individuellen Anpassung von Sattel, Lenker und Vorbau kann noch ein Feintuning vorgenommen werden. Vergessen Sie nicht, in puncto Geometrie ist Trailbike nicht gleich Trailbike und ein All-Mountain nicht gleich ein All-Mountain.

Ausstattung

Oft verwirrend sind auch die verschiedenen Ausstattungskomponenten die bei einem Test oder der Produktinfo zu finden sind. Deore, SLX, XT, XTR, GX, X1, X01, XX1, 160mm, 203 mm, Smart Sam, Racing Ralph, Nobby Nic usw. Was sind die besten Komponenten und was ist schlecht?

Bei einem preiswerten Mountainbike werden günstige Komponenten verbaut, denn Qualität hat seinen Preis. Ein neuen Mercedes können Sie auch nicht zum selben Preis wie einen VW derselben Fahrzeugkategorie kaufen, darüber müssen sich sportive Biker, die sich ein Mountainbike kaufen, im Klaren sein.

Schaltung

Einsteiger MTBs von KS Cycles, Orbea, Canyon, Bulls oder Centurion werden mit günstigeren Einzelkomponenten bestückt. Bei Schaltkomponenten etwa mit einer Shimano Alivio Schaltung, die für den Freizeitbereich und den Einstieg in Offroad-Abenteuer konzipiert wurde. Die Deore Schaltung stellt eine gehobene Lösung dar.

Eine Stufe höher beim Test einzuordnen sind SLX Komponenten. Ambitionierte und qualitätsbewusste Mountainbike-Sportler sollten darauf achten, das Sie ein Mountainbike mit einer Deore XT Schaltgruppe kaufen.

Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Schaltungen des japanischen Branchenführers beim Test weniger durch eine bessere Schaltpräzision, sondern mehr durch ein geringeres Gewicht und eine höhere Lebensdauer. Preiswerte Kassetten, Ketten und andere Schaltkomponenten müssen bei selber Kilometerleistung öfter gewartet werden.

 

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Wenn Sie eine Alivio Schaltung wenig und nicht stark beanspruchen, werden Sie auch zufrieden sein, wenn Sie ein MTB mit dieser Schaltgruppe kaufen. Für den häufigen und harten Offroad-Einsatz sind Alivio Schaltgruppen nicht geeignet.

mountain-bikeWenn Sie oft im Gelände unterwegs sind und durch Dreck und Schlamm fahren, sollten Sie ein Mountainbike mit Deore XT Schaltung kaufen. Dabei sollten Sie darauf achten, das nicht nur ein gutes XT Schaltwerk verbaut ist und bei anderen Antriebsteilen gespart wird.

Das machen Hersteller mitunter, um den Verkaufspreis zu drücken. Mit der XT Di2 gibt es auch eine elektronische Version, die im Test unabhängig von den Bedingungen für präzise und blitzschnelle Gangwechsel auf Kosten des Gewichts und des Preises sorgt. Eine solche Schaltgruppe erhalten Sie, wenn Sie beispielsweise das Mountainbike Orbea ALMA M-PRO kaufen.

Im Test nur bei hochpreisigen Mountainbikes anzutreffen, ist die XTR Schaltung, die durch eine Materialmischung von Carbon, Titan und Aluminium durch Leichtigkeit, Zuverlässigkeit und Schaltperformance überzeugt.

Die mechanische oder elektronische Hih-End-Gruppe gibt es auch mit einem Kettenblatt. Das gilt für sämtliche Schaltgruppen des Mitbewerbers SRAM. Doch auch beim US-amerikanisches Unternehmen reicht das Angebot von der SRAM GX im unteren Preissegment bis hin zur Eagle XX1 als Schaltgruppe auf Top-Niveau.

Verbaut wird die XX1 Eagle beispielsweise beim Canyon Exceed CF SLX 9.0 Pro Race LTD. Die Performance einer XTR von Shimano erleben Sie, wenn Sie das ALMA M-TEAM von Orbea kaufen.

Als Einsteiger sollten Sie sich ein Mountainbike mit drei oder mindestens zwei Kettenblättern kaufen. Dreifach-Kurbeln sind oft bei Einsteiger-MTBs anzutreffen. Denn bei einem MTB mit 30 Gängen stellt sich ohne Test die Frage nicht, ob in der einen oder anderen Situation am Anstieg ein Gang fehlt.

Durch den breiten Übersetzungsbereich eignet sich ein Mountainbike mit 3-fach-Antrieb für jeden Einsatzbereich. Nachteile sind das höhere Gewicht, mehr Wartungsaufwand und mögliche Probleme beim Schalten durch einen Kettenschräglauf.

mountainbike-wegDen besten Kompromiss bietet sich Ihnen, wenn Sie ein Giant, Gohst, Trek oder Orbea Mountainbike mit 2 x 10 oder 2 x 11 Antrieb kaufen. Die Gänge sind zwar nicht so fein abgestuft wie bei einer 3-fach-Kurbel, allerdings lässt die Bandbreite auch abwechslungsreiche Touren und sportive Ausflüge im Mittelgebirge zu.

Wesentlich davon abhängig ist beim Test die Kettenblatt-Abstufung, von der es mit 39/26, 38/24, 36/22 usw. verschiedene gibt.

Bei einer Einfach-Schaltung von SRAM oder einer Shimano XTR fallen Umwerfer, Schalthebel und weitere Einzelkomponenten weg. Dadurch ist ein 1-fach-Antrieb wenig anfällig auf Probleme und wartungsfreundlich.

Passend für Cross-Country-Racer oder Downhiller. Freizeitbiker und Tourenfahrer werden jedoch wenig Freude an einer Einfach-Kurbel haben. Das liegt nicht an der Übersetzungsbandbreite, da ein Einfach-Antrieb mit 500 Prozent oft mehr Bandbreite bereitstellen kann.

Allerdings kann durch die breite Abstufung beim Test am Berg der eine oder andere Gang vermisst werden, da zum Beispiel die eine Übersetzung zu leicht und der höhere Gang zu schwer zum Treten ist.

 

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Bremsen

Bei den heutigen Offroad-Bikes werden mechanische oder hydraulische Scheibenbremsen verbaut. Mechanische Scheibenbremsen erhalten Sie, wenn Sie ein preiswertes Mountainbikes kaufen. Sie funktionieren beim Test wie eine Gangschaltung mittels Seilzug.

Es ist kein geschlossenes System, weshalb eine mechanische Scheibenbremse auf Schmutz und Korrosion anfällig ist. Anders verhält es sich bei hydraulischen Scheibenbremsen. Dieses Bremssystem bei einem Mountainbike oder E-Mountainbike ist mit den Bremsen eines Autos vergleichbar.

Aufgrund des geringeren Verschleißes und die höhere Zuverlässigkeit ist es ratsam, etwas mehr Geld auszugeben und ein Mountainbike mit hydraulischen Scheibenbremsen zu kaufen.

Ein weiteres Kriterium beim Kauf und Test von MTB-Bremsen ist der Durchmesser der Scheiben. Wer gemütlich auf Wald- und Schotterwegen cruist und nur um die 80 kg auf die Waage bringt, benötigt keine Scheiben mit 203 mm Durchmesser.

In diesem Fall reichen Mountainbike-Scheibendurchmesser von 160 oder 180 mm. Anders sieht es aus, wenn Sie ein Enduro-Bike oder Freeride-Bike für schnelle Abfahrten kaufen. Größere Scheiben sorgen beim Test für mehr Bremsstabilität, Standfestigkeit und Sicherheit bergab. Bekannte Hersteller von Scheibenbremsen sind Shimano, Magura oder Tektro (unteres Preissegment).

Reifen

Kaufen Biker ein Mountainbike, stellen die Reifen ein wichtiges Kaufkriterium dar. Denn Mountainbike-Reifen beeinflussen beim Test stark den Fahrcharakter eines Mountainbikes. Je gröber das Gelände ist, desto breiter und stärker profiliert sollte eine Mountainbike-Bereifung sein.

mountainbike-waldFür raues Terrain und Abfahrten auf losen sowie schwierigen Böden empfehlen sich das Profil und die Gummimischungen des Continental Baron Enduro Reifen, Maxxis Minion DHF oder des Schwalbe Magic Mary Reifens.

Viel Tempo bei gutem Grip auf weniger ruppigen Böden bietet sich Ihnen, wenn Sie ein MTB mit Rocket Ron und Racing Ralph Reifen von Schwalbe kaufen. Diese MTB-Reifen werden häufig bei Race- und XC-Bikes verbaut.

Der Mountainbike-Hersteller Orbea setzt auf Reifen von Maxxis und Kenda. KTM verbaut fast ausschließlich Schwalbe Reifen. Eine gute Alternative dazu erhalten Sie wenn Sie ein Mountainbike mit X-King Reifen von Continental kaufen.

Allrounder unter den MTB-Reifen sind Schwalbe Smart Sam. Diese Reifen rollen beim Test gut auf Asphalt und bieten guten Grip im nicht zu anspruchsvollen Terrain. Die Allround-MTB-Reifen gibt es meist, wenn Sie MTBs von Cube, KTM oder BULLS mit einem Preis von etwas unter und etwas über 1.000 Euro kaufen.

Durch gute Allround- und Gripeigenschaften bei Tourenfahrern sehr beliebt sind die Nobby Nic Reifen von Schwalbe. Ähnliche Profileigenschaften im Test weist der Maxxis Forekaster mit mittelhohen Stollen auf. So sorgt diese Bereifung auch bei nassen und tiefen Böden für Sicherheit mit dem Mountainbike.

Für welches Rahmenmaterial entscheide ich mich?

Mountainbike-Rahmen werden aus Stahl, Titan, Aluminium und Carbon hergestellt. Jedes Material hat im Test seine Vor- und Nachteile, was Sie, wenn Sie ein MTB kaufen, im Auge behalten sollten. In erster Linie ist die Wahl des Mountainbike-Rahmens eine Frage des Preises.

 

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Stahlrahmen

Durch das Ringen der Mountainbike-Hersteller um jedes Gramm, genießen Stahlrahmen bei Mountainbikes ein Nischendasein. Nur bei wenigen Radbauern, wie der traditionsreichen US-amerikanischen Firma Ritchey, können Sie ein MTB mit Stahlrahmen kaufen.

mountainbike-kaufenFahrradrahmen aus Stahl sind im Test und direkten Vergleich mit anderen Rahmenmaterialien meist schwerer, zeichnen sich jedoch durch ihre Robustheit aus. Daher sind Stahlrahmen noch bei einigen Dirt Mountainbikes zu finden, da bei den spezialisierten Fahrrädern für Stunts und große Sprünge eine hohe Stabilität gefordert wird.

Empfehlenswert ist ein Stahlrahmen überall dort, wo Stil gefragt ist und ein Rad hohen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Bei regelmäßiger Oberflächenbehandlung ist die Gefahr von Korrosion gering.

Fazit: Ein MTB mit Stahlrahmen sieht mit schmalen Rahmenrohren edel aus und begeistert im Test durch robuste Eigenschaften.

Titanrahmen

Der Titanrahmen ist ebenso ein Nischenprodukt auf dem Markt. Es ist wie Stahl ein sehr widerstandsfähiges Material, was Sie beim Test rasch bei Steinschlägen gegen das Unterrohr bemerken. Gleichzeitig ist Titan leichter als Stahl und weist sehr gute Steifigkeitseigenschaften auf.

So sorgen Titanrahmen für eine gute Kraftübertragung und Beschleunigungswerte. Negativ bei diesem edlen Rahmenmaterial ist, das wenn Sie ein Mountainbike mit Titanrahmen kaufen, vergleichsweise tief in die Taschen greifen müssen.

Dies ist auch der Grund, weshalb es mit MILES oder RABBIT Cycles nur wenige Hersteller von Titan-Mountainbikes gibt. Wenn Sie bereit sind mehr Geld auszugeben, um sich ein haltbares High-End-Mountainbike zu kaufen, dann sind Sie mit einem Titanrahmen gut beraten.

Fazit: Titanrahmen wiegen im Test weniger als Stahlrahmen bei etwa der gleichen Stabilität. Ein Titan-MTB ist zwar nicht für die Ewigkeit ausgelegt, hat aber von allen Rahmenmaterialien das größte Potenzial in Bezug auf Haltbarkeit und Langlebigkeit.

Aluminiumrahmen

Aluminium hat Stahl als Standardrahmen bei Mountainbikes und anderen Fahrrädern in den 90er Jahren abgelöst. Aluminiumrahmen bieten einen guten Kompromiss zwischen Preis, Gewicht, Haltbarkeit und Stabilität. Am weitesten verbreitet sind Fahrradrahmen mit 6061 und 7005 Aluminiumlegierung.

In den vergangenen Jahren haben sich 7005er Aluminium-Rahmen am Markt durchgesetzt. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, die einfachere Verarbeitung als auch die höhere Festigkeit, die im Mountainbikesport wichtig ist.

6061er-Aluminiumrahmen weisen beim Test eine höhere Bruchdehnung auf und sind durch den geringeren Zinkanteil gegenüber 7000er-Fahrradrahmen weniger anfällig für Korrosionsschäden.

Fazit: Aluminiumrahmen verbinden geringes Gesamtgewicht mit hoher Steifigkeit. Zudem bietet dieses Material Herstellern von MTBs viele Freiheiten bei der Wahl der Rahmenkonstruktion. Dementsprechend kommt Aluminium bei vielen Mountainbikes und allen anderen Radgattungen zum Einsatz.

infografik-fahrrad
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Carbonrahmen

Carbonrahmen sind bei den geländegängigen Cycles im gehobenen Preissegment zu finden. Allerdings können Sie beispielsweise bei Canyon ein frontgefedertes Kohlenstofffaser-Mountainbike für weniger als 2.500 Euro kaufen. Insbesondere für Racer und rennorientierte Tourenfahrer, wo jedes Gramm zählt, ist das leichte Rahmenmaterial interessant.

mountainbike-steineAuch beim Enduro-Bike sind oft Carbonrahmen zu finden, um bei wachsendem Federweg das Gesamtgewicht möglichst gering zu halten. Das kann ein Voll-Carbonrahmen aber auch ein Mix aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und Aluminium sein.

Ein Kohlenstofffaser-Chassis weist im Test gegenüber einem Aluminiumrahmen bessere Steifigkeitswerte auf. So wird die Trittkraft besser auf die Laufräder übertragen. Das ein Carbonrahmen steifer ist als ein Aluminiumrahmen, kann jedoch nicht verallgemeinert werden, was so mancher Test und Vergleich zeigt.

Ein Mountainbike mit Carbonrahmen zu kaufen macht nur Sinn, wenn auch die übrige Ausstattung gehobenen Ansprüchen in puncto Gesamtgewicht und Funktion entspricht.

Ist dies nicht der Fall, ist es besser, ein Mountainbike mit Aluminiumrahmen zu kaufen und dafür etwas mehr Geld für Ausstattungsdetails wie Bremsen, Schaltung und die Federung an Vorderrad und Hinterrad zu investieren.

Was die Haltbarkeit betrifft, sind MTB-Carbonrahmen längst nicht mehr so bruchanfällig. Titan, Stahl und Aluminium sind generell stabiler als ein Mountainbike-Rahmen aus Kohlenstofffasern. Der größte Unterschied zwischen Aluminium- und Carbonrahmen besteht darin, das sich Aluminium verformt und ein Carbonrahmen bricht.

Bevor Mountainbiker ein kletter- und beschleunigungsfreudiges Mountainbike mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff kaufen, sollten sie bedenken, das ein gebrochener Rahmen gleichbedeutend mit dem Kauf eines neuen Rahmens beziehungsweise MTBs ist.

Fazit:

Das geringe Gesamtgewicht, flüssige Rohrübergänge und die Möglichkeit für ausgefallene Rahmenformen machen Carbonrahmen zur ersten Wahl bei Mountainbikes in höheren Preisklassen. Wer ein Leichtbau-Mountainbike unter 10 kg oder ein klettertaugliches Enduro-Bike kaufen will, der wird an einem diesem Rahmenmaterial nicht vorbeikommen.

Welche MTB-Ausrüstung wird benötigt?

Helm

mountainbike-wieseZum passenden Mountainbike oder E-Mountainbike gehört auch die passende Ausrüstung. Dabei sorgen diverse Empfehlungen im Internet oft für Verwirrung, denn die Ansprüche unterscheiden sich wie auch beim Mountainbike selbst stark vom jeweiligen Einsatzbereich.

Den besten Fahrradhelm oder die besten Handschuhe gibt es nicht. Zum Beispiel werden Sie sich als Tourenbiker im Gegensatz zu einem abfahrtsorientierten Biker keinen Vollvisierhelm kaufen, sondern zu einem klassischen Helm greifen, um nicht so stark ins Schwitzen zu kommen.

Handschuhe

Eifrige Biker, die gerne in der Natur unterwegs sind wissen, wie schmerzhaft, das Touchieren von Ästen und Gestrüpp sein kann. Schutz bieten Handschuhe, wobei es sehr unterschiedliche Varianten gibt. Biker, denen ein gutes Fingergefühl beim Schalten und Bremsen wichtig ist, kaufen sich fingerfreie Handschuhe.

Wenn Sie Handschuhe mit Vollfingerschutz kaufen, schützen Sie sich besser vor möglichen Hautabschürfungen beim Kontakt mit Bäumen und Sträuchern. Ein Tourenfahrer wird beim Handschuh Test auf gut gepolsterte Handschuhinnenflächen achten, während ein Downhillfahrer Handschuhe mit gut geschützten Handrücken kaufen wird.

 

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Protektoren

Selbst der beste Biker kommt einmal zum Sturz. Dementsprechend sollten speziell Downhill-Biker und Freerider Protektoren kaufen. So zum Beispiel Knie- und Ellbogenschoner, Protektoren für die Schienbeine aber auch Wirbelsäulen- und Brustprotektoren.

Einen Marathon-Fahrer würden Protektoren viel zu stark in der Bewegungsfreiheit einschränken und für mehr Last bergauf sorgen. Ganz auf die Schutzausrüstung zu verzichten ist jedoch nicht ratsam. Neben Handschuhe sollten Sie Ellbogen- und Knieschützer als Standardausrüstung kaufen.

Brille

Auch der Augenschutz in Form einer Brille ist wichtig. Die meisten Biker werden eine klassische Sport-Brille kaufen. Von der selbsttönenden MTB Brille über die Mountainbike Brille mit Gläsern gibt es auch hier ein breites Angebot für die verschiedensten Bedürfnisse. Downhiller und Freerider kaufen Brillen, die aus aus dem Motocross-Sport bekannt sind.

Bekleidung

mountainbike-testBei Hosen und Shorts gilt, je enger, desto rennorientierter, denn beim Cross-Country-Rennen zählt jede Sekunde. Der Freizeit- und All-Mountain-Fahrer wird auch weitere Shorts kaufen, denn Bequemlichkeit spielt im All-Mountain-Bereich eine wichtigere Rolle.

Wenn Sie gerne längere Strecken mit dem Mountainbike zurücklegen, sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Trikot mit Taschen zur die Unterbringung eines Riegels kaufen.

Für Frühling und Herbst ist es sinnvoll, eine Wind- oder Regenjacke zu kaufen. Wichtig bei der Mountainbike-Bekleidung ist, dass es sich um Funktionskleidung handelt, damit der Schweiß von innen nach außen getragen und die Haut trotz körperlicher Anstrengung trocken bleibt.

Schuhe

Das Schuhwerk eines Mountainbikers unterscheidet sich je nach Einsatzzweck. Racer werden für eine optimale Kraftübertragung Schuhe für Klickpedale kaufen. Wer weniger ambitioniert ist, muss keine Schuhe mit Klicksystem kaufen. Dennoch sollten Sie darauf achten, das Sie Mountainbike-Schuhe kaufen, die Ihnen einen guten Halt bieten.

Rucksack

Wenn Sie den Mountainbikesport nicht rennmäßig betreiben, empfiehlt es sich einen Rucksack zu kaufen. Dieser bietet Stauraum für Ihre Bekleidung, Flickzeug, Luftpumpe, einen Ersatzschlauch, Regen-Bekleidung und Verpflegung.

Einige Rücksäcke verfügen über integrierte Trinksysteme, um bequem während der Fahrt mit dem Mountainbike mittels Schlauch den Flüssigkeitsbedarf abzudecken. Dieses Feature empfiehlt sich vor allem bei Tages- und Mehrtagesetappen.

 

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FAQ zum Mountainbike

Welche Rahmenhöhe benötige ich?

Egal ob bei einem Fachhändler oder im Online-Shop, wenn Sie ein Mountainbike kaufen, ist die Rahmenhöhe eine der wichtigsten Entscheidungen. Zur Berechnung der Rahmenhöhe müssen Sie die Schrittlänge ermitteln.

Für die Ermittlung der Länge der Beininnenseite wird die Bekleidung wie die Schuhe und die Hose ausgezogen. Danach wird ein Buch oder Heft senkrecht zwischen die Beine geklemmt. Soweit nach oben, bis es sich unangenehm anfühlt.

mountainbike-tourIm Anschluss wird aufrecht stehend mit einem Maßband oder einem Zollstock vom Boden bis zur Oberkante des Heftes die Schrittlänge gemessen. Der gemessene Wert wird zum Berechnen der richtigen Rahmenhöhe eines Mountainbikes mit 0.226 und danach mit 2.54 multipliziert.

Beispiel der passenden Rahmenhöhe bei einer Schrittlänge von 67 cm:

67 x 0.226 = 15.142 x 2.54 ergibt eine Rahmenhöhe von 38.46 cm.

Diese Berechnung der Rahmenhöhe gilt nur für Hardtail MTBs und Fullys für Erwachsene. Bei einem Kinder Mountainbike dient die Körpergröße zum Ermitteln der richtigen Rahmenhöhe. Auch Dirt Bikes haben eine geringere Rahmenhöhe, wodurch diese Formel nicht angewandt werden kann.

Zudem müssen die Geometrie und andere Faktoren beim Test miteinbezogen werden. Diese Faustformel dient somit nur als Orientierung und stellt keine Garantie für die richtige Rahmenhöhe dar. Ein Test schafft Klarheit.

Welche Laufradgröße ist die passende für mich?

26-Zoll-Laufräder sind in den letzten Jahren fast gänzlich vom Markt verschwunden und meist bei Jugend-MTBs zu finden. Die kleine und agile Laufradgröße wurde vom Laufraddurchmesser 27.5 Zoll verdrängt.

Der Grund dafür ist das bessere Überrollverhalten größerer Laufradgrößen in der Praxis und im Test. Größere Reifen beziehungsweise Felgen rollen besser und komfortabler über Hindernisse und bringen den Fahrer nicht so schnell aus der Ruhe. Dementsprechend überzeugt ein 29-Zoll-Mountainbike im Test durch viel Laufruhe und Komfort bei hohen Geschwindigkeiten.

Der optimale Einsatzbereich für 29-Zoll-Laufräder sind breitere Forststraßen und Waldwege als auch flüssig zu fahrende Trailstrecken. 27.5-Zoll-Laufräder bietet einen guten Kompromiss aus Wendigkeit und ruhigem Rollverhalten.

27.5er Mountainbikes von Canyon, Orbea, Cube, Scott oder Centurion sind auch aufgrund der kleineren Rahmenhöhe von Vorteil, da sie für kleinere Fahrer und Fahrerinnen nicht so schwer zu handhaben sind.

Was darf ein Mountainbike kosten?

Wenn Sie ein vernünftig ausgestattetes Mountainbike mit Federgabel ohne Dämpfer von Orbea, Trek oder Bergamont kaufen wollen, müssen Sie zwischen 1.000 und 2.000 Euro einkalkulieren. Durch das Plus an Technik und den zusätzlichen Dämpfer am Hinterbau kostet ein gutes Fully mehr.

Ab 1.800 Euro kaufen Sie ein Full Suspension Mountainbike, mit soliden und bewährten Einzelkomponenten. Wenn Sie ein E-Mountainbike kaufen, kommen Akku, Motor und ein speziell an das Antriebssystem angepasster Rahmen usw. hinzu, weshalb Sie für mindestens 3.500 oder besser 4.000 Euro und mehr ein E-MTB kaufen sollten.

 

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Wie viel Federweg benötige ich?

Diese Frage stellt sich meist nur für jene, die ein Fully kaufen möchten, da bei Hardtails keine so große Auswahl gegeben ist. Grundsätzlich gilt, je mehr Hub, desto besser ist ein Fahrer oder eine Fahrerin in der Lage, das Mountainbike auf unruhigem Boden gezielt zu steuern und zu kontrollieren.

frau-mountainbikeViel Hub bedeutet jedoch auch, dass das Gewicht des MTBs steigt und die Sitzposition aufrechter wird. Eine aufrechte Sitzposition ist bei Cross Country- und Marathon -Mountainbikes nicht gewollt, weshalb bei diesen Mountainbikes der Federweg meist 100 mm beträgt.

Bei tourenorientierten Race-Mountainbikes sind oft 20 mm mehr Hub am Vorderrad und Hinterrad. Da Einsteigermodelle für längere flache Passagen auf Asphalt und leichtes Gelände ausgelegt sind, sind auch bei diesen MTBs, Federgabeln und Dämpfer mit 100 mm Federweg verbaut.

Bei einem kletter- und abfahrtstauglichen Allrounder wie einem All-Mountain-MTB ist Komfort und Sicherheit gefragt. Der Federweg beträgt zwischen 140 und 170 mm. Ein Enduro-Bike oder Freeride-Mountainbike muss beim Test bei hohem Abfahrtstempo Ruhe bewahren, was mit einer Gabel und einem Dämpfer ab 150 mm bis über 200 mm ermöglicht wird.

Wie breit soll der Lenker sein?

Das die Lenkerbreite am besten anhand der Schulterbreite bestimmt wird, trifft nur noch bedingt zu. Viel mehr entscheidet der Einsatzbereich und ein Test, wie breit ein Lenker ist. Bei abfahrtsorientierten Mountainbikes sind Lenkerbreiten bis zu 800 mm zu sehen.

Mehr Lenkerbreite bedeuten beim Test eine größere Hebelwirkung, mehr Stabilität und Kontrolle und ein besserer Kurvendruck. Insbesondere im unruhigen Gelände ist ein breiterer Lenker von Vorteil.

Doch zu breite Lenker bergen auch die Gefahr, auf schmalen Pfaden an Bäumen, Ästen und Gestrüpp hängen zu bleiben. Bei CC- und Race-Mountainbikes sind Lenker zwischen 660 und 740 mm breit. Dies liegt auch daran, das eine zu große Lenkerbreite im Wiegetritt störend wirkt.

Wie viel darf, ein gutes Mountainbike wiegen?

Das ist stark vom Einsatzbereich abhängig. Ein gutes Mountainbike mit einer Gabel am Vorderrad sollte nicht mehr als zwischen 12 und 13 kg wiegen. Kaufen Sie kein gefedertes Mountainbike mit einem Gewicht von 16 oder 17 kg, da das Treten bergauf mühsam wird.

Racer wünschen sich natürlich ein leichtes Mountainbike unter 10 kg. Bergab ist ein Plus an Masse und Gewicht durchaus von Vorteil.

Ein Downhiller wird sich kein 10 kg leichtes Mountainbike kaufen. Wenn Sie ein abfahrtslastiges Mountainbike kaufen, kann dieses durchaus zwischen 13 und 18 kg auf die Waage bringen. Bei All-Mountain und Freeride-Bikes sind bei einem Test 12 bis 16 kg gute Werte.

Gibt es auch Mountainbikes für Damen?

Ja, beispielsweise vertreibt die Marke Centurion spezielle Damen-Cycles. Auch von KTM und vielen weiteren Markenherstellern können sie MTB-Modelle für Damen kaufen.

 

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Was ist ein Mountainbike?

Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Mountainbike „Bergfahrrad“. Die Idee bei der Entwicklung in den 70er Jahren war, ein sportives und geländegängiges Fahrrad zu konstruieren. Heute können Sie unter dem Begriff Mountainbike die verschiedensten Fahrräder kaufen. Eines haben alle MTBs und Unterkategorien jedoch gemeinsam – sie bieten beim Test abseits asphaltierter Wege viel Fahrspaß.

Zentrales Bestandteil eines Mountainbikes ist der Rahmen. Dieser ist aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon gefertigt und in der Regel stabiler konstruiert als zum Beispiel ein Rennradrahmen.

mountainbike-mannDas Oberrohr von einem Enduro-Bike oder All-Mountain-Bike ist beim Test und im Vergleich zu einem Rennrad oder Trekkingrad mit Herrenrahmen weiter nach unten gezogen, um für ausreichend Bewegungsfreiheit im Gelände zu sorgen.

Ein weiteres auffälliges Merkmal bei einem Mountainbike sind die Breitreifen. Mountainbike-Reifen der Modelle von Orbea, Centurion usw. verfügen über ein mehr oder weniger grobstolliges Profil, damit auf unbefestigten Wegen gute Hafteigenschaften gegeben sind.

Bei CC-Mountainbikes und ihrer Bereifung wird beim Test auf einen möglichst geringen Rollwiderstand und eine gute Haftung für schnellere und längere Distanzfahrten auf Naturwegen geachtet. Wenn Sie ein All-Mountain oder Enduro-MTB kaufen, weisen die Reifen stärker ausgeprägte Stollen und bessere Dämpfeigenschaften auf.

Ein schnitt- und stichsicherer Mantel ist bei Mountainbike-Reifen Test ebenso wichtig, damit scharfkantige Hindernisse nicht sofort den Reifen beschädigen und Sie zum Stehen zwingen.

Der Sattel eines Cross Country Hardtails oder Cross Country Fullys ist schmal. Je aufrechter die Sitzhaltung bei einem Mountainbike, umso breiter sollte ein Mountainbike-Sattel für eine gute Druckentlastung sein.

Zudem ist das Material höheren Beanspruchungen ausgesetzt, wodurch bei einem Mountainbike-Sattel eine höhere Belastungsfähigkeit im Vergleich zu anderen Fahrradsätteln aufweisen muss.

Auch die Schaltung für schwierigere Bedingungen wie den stetigen Kontakt mit Matsch, Schmutz und Nässe ausgelegt. Ein gutes Schaltwerk von Shimano & Co. verfügt zudem über eine Möglichkeit, für eine erhöhte Federvorspannung.

Durch eine spezielle Technik wie Shadow Plus von Shimano oder Typ 2 bei SRAM wird das Schwingen des unteren Schaltwerksarms reduziert. Dadurch wird auf holprigem Untergrund der Antrieb beruhigt und die Gefahr des Kettenabwurfs verringert.

Die Federgabel verbindet das Vorderrad mit dem Rahmen. Eine Gabel von Suntour und Top-Federgabeln von RockShox oder Fox verhindern, das durch Schläge und Stöße entstehende Vibrationen direkt zum Fahrer durchdringen.

Es gibt Stahlfedern und Gabeln mit Luftkammer. Eine luftgefederte Gabel am Vorderrad ist leichter und einfacher auf das Körpergewicht einstellbar. Ein Full Suspension Mountainbike besitzt außerdem einen Dämpfer am Hinterrad. Durch den Dämpfer am Heck wird beim Test das Hinterrad besser am Boden gehalten, wodurch sich die Traktion und die Kontrolle eines Mountainbikes verbessern.

 

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Wie funktioniert ein Mountainbike?

Zentrale Bestandteile für die Funktion eines Mountainbikes von Orbea, Yeti Cycles oder Bergamont sind die Pedale, die an den Kurbeln des Tretlagers befestigt sind. Die Tretkurbeln sind mit der Tretlagerwelle verbunden, die ihrerseits auf mehreren Innenlagern gelagert ist.

Das können eingeschraubte Tretlagerhülsen oder eingepresste Lagerschalen sein. Eingepresste Lagerschalen als moderne Lösung werden auch Press-Fit-Lager genannt. Eingepresste Schalen bieten Mountainbike-Herstellern den Vorteil, dass im direkten Vergleich Zeit bei der Herstellung eingespart wird.

mountainbike-sprungDoch auch für Radfahrer stellen Press-Fit-Lager eine dauerhafte und solide Lösung dar. Insbesondere bei Carbonrahmen können durch das Einarbeiten eines BSA-Gewindes für eingeschraubte Lagerschalen Schäden auftreten.

Das Tretlager umfasst somit die Kurbelarme und die Achse, über die beide Kurbelarme miteinander verbunden sind sowie ein oder mehrere Kettenblätter. Kürzere Kurbelarme wie zum Beispiel beim Test eines Mountainbikes für Downhiller sorgen für mehr Bodenfreiheit. Umgekehrt bietet eine größere Hebellänge beim Test eine bessere Kraftübertragung um beispielsweise bergauf oder im Sprint besser Voranzukommen.

Durch das Ausüben von Druck mit den Füssen auf die Mountainbike-Pedale wird der Antrieb in Gang gebracht.

Am Hinterrad befindet sich die Kassette, die aus mehreren Ritzeln beziehungsweise Zahnkränzen besteht. Die Ritzel sind mittels einer aus einzelnen Gliedern bestehenden Kette mit dem Kettenblatt verbunden. Kettenblatt und Zahnkränze bestimmen, wie viele Gänge ein Mountainbike Antrieb hat und wie groß der Übersetzungsbereich ist.

Die Zahl der Kettenblätter vorne multipliziert mit den Ritzeln hinten ergibt die Gangzahl. Beispiel: 3 Kettenblätter x 10 Ritzel = 30 Gänge. Die Zahl der Gänge legt jedoch nicht die Bandbreite fest.

Ein Mountainbike mit 12 Gängen kann beim Test ein breiteres Übersetzungsspektrum haben als ein Mountainbike mit 27 oder 30 Gängen. Allerdings sind bei einem breiteren Gangspektrum die Gänge feiner abgestuft. Davon profitieren vor allem weniger gut trainierte Mountainbike-Sportler bergauf aber auch Tourenfahrer, da für die verschiedensten Steigungsgrade ein passender Gang zur Verfügung steht.

Durch das Schaltwerk und den Umwerfer (bei zwei oder drei Kettenblättern) wird die üblicherweise aus Stahl gefertigte Fahrradkette verschoben. Kettenumwerfer als auch Schaltwerk werden über einen Schalthebel und einen Seilzug oder elektronisch angesteuert.

Ein elektronischer Antrieb ist im Premium-Bereich angesiedelt, da dieser unabhängig von den äußeren Einfüßen beim Test ein präzises Schaltverhalten ermöglichen. Die Schaltleistung wird beispielsweise beim Test nicht durch eine mangelhafte Zugleistung beeinträchtigt.

Die Schalthebel bei Mountainbikes werden am Lenker hauptsächlich mittels Daumen und Zeigefinger bedient. Eine Ausnahme stellen Drehgriffschaltungen bei Kinder-MTBs dar, da diese für Nachwuchsbiker einfacher zu bedienen sind. Daher sollten Sie in Betracht ziehen, für Ihren Sprössling ein Mountainbike mit Drehgriffschaltung zu kaufen.

 

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Vorteile & Anwendungsbereiche eines Mountainbikes

Mountainbikes sind sportive und universelle Fahrräder. Zum Beispiel sind das BULLS Big Free oder BULLS Sharptail Street mit Straßenausstattung für den Straßen- und Alltagseinsatz ebenso geeignet, wie für den Freizeitsport im leichten Gelände.

Wenn Sie ein Fatbike kaufen, werden Sie unabhängig von der Jahreszeit Freude am Radfahren haben. Mit sattem Federweg stellen für ein Enduro-Bike beim Test auch besonders ruppige Pfade kein Problem dar.

mountainbike-parkourFür Biker, die bergauf lieber mit dem Lift fahren, um danach Sprünge bergab oder den temporeichen Abfahrtsspaß zu genießen gibt es Mountainbikes, die genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine Lösung zum lockeren bergauf mit viel Federweg bietet sich mit einem E-Mountainbike.

Durch die starke Unterstützung eines Bosch, Panasonic oder Shimano Steps Motors werden Anstiege nicht mehr gemieden. Wenn Sie mit einem leichten Mountainbike aus eigener Kraft die Gipfel erklimmen möchten, um sich im Anschluss an schönen Ausblicken zu erfreuen, kaufen Sie mit dem Centurion Backfire 4000 oder mit einem Orbea Mountainbike, das nur am Vorderrad gefedert ist, ein passendes Mountainbikes.

Mountainbike Vorteile

✅ erlauben Abenteuer im unwegsamen Gelände
✅ Gebirge, Wald oder Wüste, Abwechslung ist gewiss
✅ sind Sportgeräte, die Sie fit und gesund halten
✅ keine andere Fahrradgattung bietet so individuelle Auswahlmöglichkeiten für den jeweiligen Einsatzzweck
✅ begeisterte Technikfreunde finden bei Orbea, Centurion, Ritchey & Co. von Jahr zu Jahr neue Innovationen vor
✅ für jedes Leistungsniveau und jede Altersgruppe ein passgerechtes Mountainbike
✅ sportiver und teilweise sehr markanter Look

Welche Arten von Mountainbikes gibt es?

Einsteiger MTBs

Einsteigermodelle sind die günstigsten Mountainbikes, die junge und weniger ambitionierte Mountainbike-Sportler kaufen. Die Rahmengeometrie rückt Biker in eine sportlich-aufrechte Sitzposition am Sattel. Laufruhe und gute Beherrschbarkeit stehen im Mittelpunkt.

Die Einsteiger-Varianten wie ein Hardtail von Orbea, Canyon, Centurion, Ghost oder Giant sind nur am Vorderrad gefedert und haben einen Fahrradrahmen aus Aluminium. Der Federweg für Ausflüge auf Wirtschafts- und Waldwegen beträgt 100 mm.

Einige Modelle in der Preisklasse bis 1.000 Euro wie das Orbea MX20 19 oder Orbea MX10 19 sind bereits mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet. Allerdings werden bei Schaltkomponenten, Reifen, Gabel usw. oft Abstriche gemacht.

Hier müssen Sie als Einsteiger abwägen, ob Ihnen Traktion, Schalt- oder Federungsperformance wichtiger sind. Wenn Sie eine Einsteiger-Variante kaufen, sind gegenüber teureren Mountainbikes immer funktionelle Nachteile bezüglich der Ausstattung gegeben.

 

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Vorteile:

✅ niedriger Anschaffungspreis
✅ für jede Körpergröße eine passende Rahmenhöhe
✅ Sitzhaltung, Sattel usw. für Einsteiger und Freizeitbiker
✅ komfortable und sichere Fahrcharakteristik
✅ häufig mit laufruhigen und fehlerverzeihenden 29-Zoll-Laufrädern ausgestattet
✅ mit Lichtanlage und Schutzblechen auch im Alltag nutzbar

Nachteile:

❌ Nur für befestigte und gemäßigte Naturpfade geeignet
❌ Abstriche bezüglich der Ausstattung
❌ Geringere Pannensicherheit
❌ Mit 13 bis 15 kg vergleichsweise schwer

CC- und Marathon-Race Mountainbikes

Diese für anspruchsvolle Radsportler entwickelten Mountainbikes eignen sich für CC-Rennen und begeistern im Test durch gute Klettereigenschaften wie beispielsweise bei alpinen Touren.

Die Sitzposition ist gestreckt, um bei Test für eine gute Kraftübertragung und maximalen Vortrieb zu sorgen. Aufgrund der guten Roll- und Überrolleigenschaften haben sich in diesem Segment Laufräder mit 29 Zoll durchgesetzt.

mountainbike-kaufAuch Reifen wie der Continental X-King, Maxxis Ikon oder Rocket Ron Reifen von Schwalbe zeichnen sich beim Test durch vortriebsfreudige Rolleigenschaften aus.

Race Modelle mit Carbonrahmen von Centurion, Canyon, Trek, Orbea usw. werden mit hochwertigen Ausstattungsdetails wie leichten und steifen DT Swiss Laufrädern, Kohlenstofffaser-Sattel und Fox Leichtbau-Gabel auf ein möglichst geringes Gesamtgewicht von teilweise unter 10 kg getrimmt.

Marathonfahrer kaufen sich häufig für ein Race-Fully mit gefedertem Hinterrad, um mehr Komfort vorzufinden. So stecken Fullys wie das Orban Rallon M-LTD I9 beim Test Bodenunebenheiten besser weg.

Der Federweg moderner Marathon und Race-Mountainbikes beträgt 100 bis 120 mm. Die Scheiben haben einen Durchmesser zwischen 160 und 180 mm. Für Sprünge oder raues Terrain sollten Sie ein Marathon oder Race Mountainbike jedoch nicht kaufen, da der Fahrradrahmen, Lenker und andere Anbauteile nicht dafür ausgelegt sind. Speed und Klettertauglichkeit stehen im Vordergrund.

Vorteile:

✅ geringes Gesamtgewicht für Vortriebsfreude und Klettertauglichkeit
✅ 29-Zoll-Laufräder für hohes Tempo
✅ hohe Lenkpräzision und Laufruhe
✅ leichte Reifen mit geringem Rollwiderstand

Nachteile:

❌ durch Leichtbau vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
❌ wenig komfortable und auf Tempo ausgelegte Sitzposition
❌ kein agiles Mountainbike und daher nicht für verwinkelte Pfade geeignet
❌ geringerer Hub erfordert hohes technisches Können für Ausflüge in ruppiges Gelände

 

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All-Mountain-Mountainbike

Wenn Sie nicht für jeden Einsatzbereich ein Mountainbike kaufen möchten, sind Sie mit einem All-Mountain-Bike gut beraten. Mit bis zu 150 mm Federweg bestehen diese Allrounder mit Vollfederung sowie Aluminium oder Carbonrahmen im Test die unterschiedlichsten Herausforderungen.

Auf Trails, Alpen-Touren, ruppige Wurzel- und Steinfelder und teilweise auch im Bikepark zu sehen sind AM-Bikes für viel Biker die besten und Vielseitigsten aller Mountainbikes. Bevorzugter Einsatzbereich von Orbea Modellen oder wie dem Canyon Spectral CF 9.0 Pro zählen MTB-Touren im Gebirge sowie Abfahrten. Die Sitzposition ist komfortabel auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt.

mountainbike-gebirgeDas Plus an Federweg im Vergleich zu einem Race-Mountainbike an Vorderrad und Hinterrad lässt weniger erfahrene Biker beim Test im Gelände und auf Abfahrten sicher im Sattel sitzen. Auch die Scheiben der Bremsen sind mit 180 mm größer, damit auf Bergabpassagen ausreichend Sicherheit gegeben ist.

Im direkten Test-Vergleich sind die verschiedenen Modelle von Orbea, Giant, Ghost, Centurion, Cannondale oder Canyon bezüglich der Geometrie, Bereifung und Federung oft sehr unterschiedlich ausgelegt. Manche werden in Richtung Marathon-Bike konzipiert, während andere in ihrer Funktion einem Enduro-Bike ähneln.

In der Regel werden jedoch griffigere Reifen verbaut als bei Marathon- und CC-MTBs. Typisches Bestandteil gut ausgestatteter Alleskönner sind Vario-Sattelstützen. Die mechanisch oder elektronisch absenkbaren Sattelstützen schaffen beim Test viel Komfort im abwechslungsreichen Terrain.

Vorteile:

✅ für die verschiedensten Einsatzzwecke geeignet
✅ Plus an Federweg sorgt für mehr Sicherheitsreserven auf Naturpfaden
✅ höhenverstellbare Sattelstützen sind meist Standard
✅ griffige Reifen bieten auch bei tiefen und nassen Böden Fahrsicherheit

Nachteile:

❌ träger im Vergleich zu einem Marathon- oder CC-Bike
❌ höheres Gesamtgewicht erschwert das Kurbeln bergauf

Enduro Mountainbike

Auch bei einem Enduro Mountainbike fließt der Vielseitigkeitsgedanke eines All-Mountain-Bikes ein. Allerdings sind das Rahmenmaterial, Laufräder und weitere Einzelkomponenten bei einem Enduro-Bike im Vergleich zu anderen Mountainbike-Varianten robuster ausgelegt.

Dort wo es anspruchsvoll und ruppig wird, lohnt es sich, ein Enduro zu kaufen. Federungskomponenten mit 160 mm und mehr stecken im Test gröbere Hindernisse problemlos weg. Dadurch lassen sich beim Test schwierige Abwärts-Passagen schneller und sicherer bewältigen.

Kurze Kettenstreben und steiler Sitzwinkel sorgen für eine angenehme Sitzposition bergauf. Durch die aufrechte Sitzposition sind auch lange Tage im Sattel kein Problem. Da die MTBs fürs Grobe über 15 kg wiegen können, erfordert der Anstieg mehr Krafteinsatz.

Das höhere Gesamtgewicht ist nicht nur dem stabileren Fahrradrahmen, verstellbaren Sattelstützen und mehr Hub, sondern auch größeren Scheibenbremsen geschuldet. Die Scheiben sind vorne meist 200 mm sowie hinten 200 oder 180 mm groß, wodurch im Test auch bei schnellem Abfahrtstempo rasch verzögert werden kann.

 

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Vorteile:

✅ hoher Spaßfaktor durch viel Federweg beim Fahren über Wurzeln, Steine und Stufen
✅ auch Sprünge möglich
✅ aufrecht, komfortable Sitzposition
✅ vermittelt Anfängern und Fortgeschrittenen viel Sicherheit
✅ zum Klettern geeignet
✅ stark profilierte Reifen bieten viel Traktion
✅ Vario-Sattelstützen sind meist Standard

Nachteile:

❌ im Vergleich schweres Mountainbike und dadurch weniger kletterfreundlich
❌ weniger agil und spritzig als ein CC- oder AM-Bike
❌ vorrangig für groben Untergrund und Abfahrten entwickelt
❌ hoher Rollwiderstand auf Asphalt und befestigten Wald- und Schotterwegen

Freeride Mountainbike

Das Freeride Mountainbike ist eine sehr stabile Konstruktion aus Aluminium oder mit Kohlenstofffaserrahmen, die für den Downhill-Sport entwickelt wurde. Mit einem Federweg von 170 mm und mehr erlauben diese Mountainbikes hohe Geschwindigkeiten auf Abfahrtsstrecken und zeichnen sich gleichzeitig durch eine hohe Agilität aus. Diese Bikes sind jedoch auch oft in Bikeparks zu finden.

mountainbikesDurch die robuste Bauweise und hubstarke Federung kann das Gesamtgewicht eines Freeride MTBs im Test über 15 kg liegen. Dementsprechend mühsam ist das Pedalieren beim Test bergauf.

Achten Sie wenn Sie ein Freeride Mountainbike kaufen, dass hoch wirksame Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 200 mm vorne und hinten verbaut sind.

Beispielsweise wurden Shimano Zee Bremsen speziell für Freerider und Downhiller entwickelt. Vario Sattelstützen kommen meist nicht zum Einsatz, da Bergabfahrten im Fokus stehen. Aber auch für Sprünge und andere sportliche Darbietungen lohnt es sich ein Freeride MTB zu kaufen.

Vorteile:

✅ robuste und stabile Rahmenkonstruktion für Sprünge und hohe Beanspruchungen bergab
✅ Gabel ist oft mit einer Gabelbrücke versehen, um im Vergleich zu einem klassischen Mountainbike
✅ für Downhiller für mehr Agilität zu sorgen
✅ hoher Federweg ermöglicht hohe Geschwindigkeiten bei schwierigen Bergabfahrten
✅ aggressives und grobstolliges Profil bietet auf allen Untergründen hohen Grip

Nachteile:

❌ schwere Mountainbikes
❌ Anstiege nur mit breit übersetzter Schaltung zu bewältigen
❌ Hoher Rollwiderstand auf flachen Forst- und Waldwegen

Downhill Mountainbike

Gute Abfahrtsperformance und robustes Rahmenmaterial zeichnen Downhill-Bikes aus. Im Vergleich zu einem Freeride MTB sind diese Mountainbikes nicht für Sprünge und Stunts, sondern ausschließlich auf Tempo bergab vorgesehen.

Der Lenkwinkel ist flacher, was Downhillern im Test mehr Laufruhe beschert. Fahrradrahmen und Gabel mit Doppelbrücke sind auf eine hohe Stabilität ausgelegt.

Bergauf fährt mit diesem Mountainbike keiner mehr, da diese Fahrräder über 15 kg wiegen. Zudem ist auch die übrige Ausstattung wie Shimano Schaltgruppe oder Reifen nur auf hohe Downhillgeschwindigkeiten ausgelegt.

Die extra breiten und grobstolligen Reifen dieser Mountainbikes ziehen die Blicke auf sich. Große Scheibendurchmesser sind ebenso ein Merkmal wie Federgabeln mit Eintauchtiefen von über 200 mm.

 

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Vorteile:

✅ maximaler Abfahrtspaß
✅ mit mindestens 200 mm Hub bringt Downhiller kaum etwas aus der Ruhe
✅ Stabile Federgabeln mit Doppelbrücke

Nachteile:

❌ schwere Mountainbikes
❌ ausschließlich für Bergabfahrten geeignet

Fatbike

Mit ihren 4 Zoll dicken Reifen gehören Fatbikes zu den auffälligsten Cycles. Die Reifen sind fast doppelt so breit wie bei einem klassischen Mountainbike, wodurch beim Test auf Sand, Schlamm, Matsch, Schnee oder beim Fahren über Geröll viel Traktion gegeben ist.

mountainbike-testenWenn Sie ein Fatbike kaufen, wirft Sie fast nichts aus der Bahn. Gleichzeitig sorgt das große Luftvolumen der Reifen für viel Fahrkomfort, weshalb einige Hersteller auf eine Gabel verzichten.

Wenn Sie ein Mountainbike suchen, das Ihnen im Frühling, Sommer, Herbst wie Winter bei den verschiedensten Bodenbedingungen Spaß bereitet, sollten Sie sich ein Fatbike kaufen. Die Breitreifen haben im Test auch ihre Nachteile.

So zeigt sich das Fahrverhalten im Vergleich zu anderen Mountainbikes träge. Schnelle Richtungswechsel dürfen Sie nicht erwarten. Auch werden Sie keinen Wettkampf gewinnen oder neue Bestzeiten aufstellen. Der Fokus dieser auffälligen Fahrräder liegt klar auf Spaß und Sicherheit bei allen Bedingungen.

Vorteile:

✅ große Aufstandsfläche der 4 Zoll Reifen sorgt für viel Grip bei verschiedensten Fahrbahnverhältnissen
✅ selbstdämpfende Eigenschaften der Breitreifen heben den Fahrkomfort
✅ sehr hoher Pannenschutz
✅ das gesamte Jahr über viel Fahrsicherheit

Nachteile:

❌ Lenkung schwerfälliger und weniger präzise
❌ kein agiles und verspieltes Handling
❌ nicht für schnelle Fahrten auf Asphalt geeignet

 

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So wurden Mountainbikes getestet

So unterschiedlich die verschiedenen Mountainbike-Kategorien sind, so unterschiedlich verläuft auch ein Test. Ein Einsteiger Mountainbike bis 1.000 oder 1.500 Euro muss bei einem Test andere Anforderungen erfüllen, als ein Race-Bike, das Sie für 8.000 Euro kaufen.

Wichtigste Kriterien bei einem Mountainbike Test sind:

  • Rahmengewicht
  • Rahmensteifigkeit
  • Geometrie/Handling
  • Bergauf-Performance
  • Bergab-Performance
  • Laufruhe
  • Erster Stichpunkt
  • Wendigkeit
  • Robustheit
  • Federung am Vorderrad und Hinterrrad
  • Ausstattung
  • Verarbeitung

Mountainbike-Test Ablauf

Je nach Mountainbike-Kategorie unterscheidet sich die Gewichtung mancher Bereiche im Test. Beispielsweise ist der Bereich Uphill bei einem Freeride-Bike nicht entscheidend für eine Wertung. Mehr Wert bei einem Enduro oder Freeride Bike Test wird verständlicherweise der Downhillperformance beigesteuert.

Ein All-Mountain muss als Allrounder in allen Bereichen beim Test überzeugen. Nur auf diese Weise lassen sich die oft völlig unterschiedlichen Mountainbikes bei einem Test richtig bewerten. Neben Praxistests werden auch Labortests durchgeführt. Dabei wird das Mountainbike in Einzelteile zerlegt. Gabeln, Laufräder usw. werden danach einzeln im Labor geprüft.

Einsteiger Mountainbikes bis 800 und 1.500 Euro im Test

Günstige MTBs stehen High-End-Bikes in manchen Bereichen in nichts nach. So unterscheidet sich laut bike-magazin die Schaltperformance bei einem Einsteiger-Modell im Test kaum von teuren Mountainbikes mit Top-Komponenten.

Zumindest nicht im Test auf den ersten Kilometern, da hochwertige Schaltgruppen ihren Preis durch ein geringes Gewicht, Langlebigkeit und Haltbarkeit rechtfertigen. Auch das Bremsverhalten der Shimano Bremsen ist im Test überzeugend. Weniger gut im Test ist die Bremsperformance bei Tektro-Bremsen.

mountainbike-frauDer niedrige Preis der günstigen Einstiegsklasse fällt vor allem beim Rahmenmaterial und Test der Bereifung auf. Fehlender Grip und ein hohes Gewicht sind die Folge. Auch bei den Federgabeln wird gespart. Schwere Stahlfedergabeln verfügen über keine einfache Einstellmöglichkeit.

Einsteiger-Modelle mit einstellbarer Luftfedergabel gibt es von Herstellern wie Centurion, Orbea, Radon, Silverback, Specialized und Univega. Der Vorteil beim Test – geringeres Gesamtgewicht bei mehr Komfort.

Aus dem Testfeld der Mountainbikes bis 800 Euro sticht das Univega Summit 6.0 mit Deore und XT-Schaltkomponenten sowie einer gut ansprechenden 30 TK Silver Luftfedergabel der Firma RockShox hervor. Auch das Silverback Sola 4 zählt zu den besten seiner Klasse beim Test.

Mit guter Ausstattung zum kleinen Preis glänzt zudem das Radon ZR Team 7.0. Mit Rock Shox Recon Silver Luftfedergabel, Schwalbe Nobby Nic Reifen sowie Deore und Deore XT Schaltkomponenten erhalten Biker viel für wenig Geld.

Das Bulls Copperhead 3, Cannondale F-SI 3, Canyon Grand Canyon AL SL 7.9 und Centurion Backfire Pro 900.29 sind weitere Einsteiger-Modelle, die beim Test durch verschiedene Fachmagazine positiv bewertet werden.

 

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All Mountain Bikes Test

Bei den AM-Mountainbikes mit Federung am Hinterrad geht beim Test der Trend hin zu mehr Abfahrtslastigkeit. Flachere Lenkwinkel sorgen für mehr Laufruhe am Trail und auf Bergabfahrten. Die meisten Allrounder werden mit agilen 27.5-Zoll-Laufrädern bestückt.

Das Mountainbike-Magazin testete 12 All-Mountain-Bikes mit einem Preis zwischen 2.799 und 3.499 Euro. Die Ausstattung zeigt sich in dieser Preisklasse bei allen MTBs gut. Testsieger wurde das Cube Stereo 140 mit soliden Einzelkomponenten und einer für den Allroundeinsatz gelungenen Geometrie.

Mit dem sensiblen 150 mm Fahrwerk des Branchenspezialisten FOX, dem kompletten XT-Antrieb mit 22 Gängen und den Nobby Nic MTB Allround-Reifen von Schwalbe sind Sie für Ihre Geländeausflüge breit aufgestellt. Ebenso überzeugend im Test waren das Canyon Spectral CF 8.0 und YT Jeffsy 27 AL Comp. Wenn Sie beim Kaufen eines All-Mountain-MTBs viel Wert auf das Gesamtgewicht legen, kaufen Sie das Rose Pikes Peak 1 AM, das beim Test das leichteste MTB war.

Enduro Test

Viel Bandbreite bei wachsendem Federweg bei angenehmer Sitzposition, dadurch überzeugt das Testfeld von Enduro MTBs immer mehr auf schroffen Pfaden, rasanten Abfahrten und in Bikeparks. Dabei zeigen sich Enduros bis 3.700 Euro im Test gut ausgestattet.

mountain-bike-fahrenDas YT Capra 27 CF mit Voll-Carbonrahmen als Testsieger besitzt ein XT-Schaltwerk, einen RockShox Super Deluxe RC3 Dämpfer und eine RockShox Lyrik RCT3 Gabel. Das Fahrwerk mit 170 mm bietet im Test jede Menge Reserven für ruppige Pisten.

Sehr gut im Test mit noch mehr Federweg an Front und Heck bewies sich auch das Canyon Torque CF 8.0 Enduro. Die DT Swiss E 1700 Spline Felgen und die Maxxis Minion DHR Enduro-Reifen tragen neben der Geometrie zu einem ausgezeichneten Handling bei.

Informationen zu führenden Herstellern/Marken von Mountainbikes

Die beste Mountainbike Marke gibt es nicht, denn Kenner und Individualisten werden ein Mountainbike der Marke Nicolai oder Ritchey kaufen. Einen hohen Bekanntheitsgrad durch moderne und bewährte Großserientechnik haben Marken wie Giant oder Trek.

Zu den führenden Mountainbike Marken gehören oft jene, die sich im Profi-Sport engagieren und die dort im Test und beim Einsatz im Rennsportzirkus gemachten Erfahrungen in die Produktion der MTBs mit einfließen lassen.

Scott

Auch die Schweizer Firma Scott nutzt ihre langjährigen und aktuellen Erfahrungen aus dem professionellen Mountainbikesport, um seine Bikes besser als die Konkurrenz zu machen.

Im Jahr 1991 wurde die „Unishock“ Federung hergestellt, mit der Ruthie Matthes die Mountainbike-Weltmeisterschaften gewann. Das G-Zero und Strike waren Ende der 90er Jahre und um die Jahrtausendwende die leichtesten MTBs ihrer Zeit.

Auch heute zählt beispielsweise das Spark 900 Ultimate im Test zu den leichtesten XC-Bikes am Markt. Der Profi Nino Schurter setzt bei seinen Wettkämpfen auf das Spark des Schweizer Sportartikelherstellers. Neben Gewichtsoptimierungen wird beispielsweise mit dem TwinLock Hebel, der Federgabel und Hinterbaudämpfer gleichzeitig sperrt, auf Funktionalität gesetzt.

Insbesondere in der Kategorie Race-MTBs dürfen sich Käufer gelungene Konstruktionen und Details erwarten. Doch gute Performance bietet sich Ihnen seit 2011 auch bei einem E-Mountainbike und allen anderen Mountainbike-Bereichen. Damen die ein Mountainbike kaufen möchten, finden auch in den gehobenen Preisklassen eine gute Auswahl vor.

 

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Cannondale

Die Marke Cannondale wurde 1971 von Joe Montgomery gegründet. Das US-amerikanische Unternehmen sponserte im Verlauf der Firmengeschichte eine Reihe bekannter Mountainbike-Profis wie Anne-Caroline Chausson, Alison Sydor oder den Mountainbiker und späteren Tour de France Sieger Cadel Evans. Cannondale gilt als Pionier und Experte im Bau von Aluminiumrahmen.

mountainbike-schiebenNeben dem Rahmenbau zeigen sich die Amerikaner auch bei der Konstruktion von Mountainbike-Federgabeln innovativ. Optisch wie technisch sticht die Lefty Federgabel hervor, die im Test leichter als die besten Gabeln anderer Hersteller ist und auch bezüglich der Steifigkeit der Konkurrenz meist einen Schritt voraus ist.

An Mountainbikes anderer Marken ist die Lefty Federgabel selten zu sehen, da für die Montage ein spezieller Rahmen oder Adapter erforderlich sind.

Der Gemini Dual-Modus-Dämpfer oder die patentierten LockR Pivot-Steckachsen als weitere spezifische Details dieser Marke führen jedoch auch dazu, dass wenn Sie das AM Trigger oder Habit sowie Jekyl Enduros kaufen, etwas mehr ausgeben müssen. Mit der Trail Serie können Sie von Cannondale ebenso Mountainbikes unter 1.000 Euro kaufen.

Giant

Global betrachtet ist Giant der weltweit führende Fahrradhersteller. Vor allem für die Herstellung von Rennrad-Carbonrahmen machten sich die Weltmarktführer aus Taiwan einen Namen. Bei Mountainbikes ist Giant seit 2005 für das Maestro-Federungssystem für Fullys weltweit bekannt.

Nach wie vor sorgt das einst innovative Dämpfsystem in weiterentwickelter Form für ein ruhiges Heck im Test. Der Maestro Hinterbau ist beim CC-Bike Giant Anthem X, All-Mountain-Bike Giant Reign aber auch beim Giant Glory für Abfahrtsspezialisten zu finden.

Im Vergleich zu Cannondale finden Sie, wenn Sie ein preiswertes Mountainbike kaufen, eine deutlich größere Auswahl vor. Das günstigste Fully Mountainbike der Modellreihe „Stance“ gibt es bereits für rund 1.800 Euro zu kaufen.

Cube

Auch die deutsche Marke zeichnet sich durch eine reichhaltige Palette an Mountainbikes und anderer Fahrräder aus. Gegründet wurde die Fahrradmarke 1993 im nordbayerischen Waldershof. In den vergangenen Jahren hat sich die heimische Marke zu einem Marktriesen in der Radsportwelt entwickelt.

Das Angebot reicht vom E-Mountainbike und Race-MTBs über hochwertige Kinder-Mountainbikes bis hin zu speziellen Hardtails und Fullys für Damen.

Cube kann weniger mit technischen Innovationen, aber mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und tollen Designs punkten, was der eine oder andere Test zeigt. Insbesondere Biker mit begrenztem Budget bekommen eine große Auswahl geboten. Aber auch anspruchsvolle Mountainbike-Sportler werden mit Elite-Hardtails und AMS-Fullys fündig.

 

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Specialized

Specialized startete in den 70er Jahren mit der Produktion von Tourenreifen. Bekannt wurde der US-amerikanische Mountainbike-Hersteller durch die Serienproduktion von MTBs Anfang der 80er Jahre. 1989 brachten die Amerikaner mit dem Modell Epic das erste Mountainbike mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff auf den Markt.

mountainbike-vergleichNed Overend holte ein Jahr danach bei den ersten MTB-Weltmeisterschaften mit dem Specialized Epic den Titel. Eine weitere Technologie, die MTB-Profis zu Olympiasiegen und Weltmeistertiteln verholfen hat, ist das Brain-System von Specialized.

Mittels dieser langjährig bewährten Technologie werden Gabel und Hinterbaudämpfer auf festem Untergrund blockiert und freigegeben, wenn es beim Test auf der Trailstrecke erforderlich ist. Speziell für Biker mit hohen Ansprüchen ist die Auswahl groß.

Aber auch mit kleinem Budget bekommen Sie ein passendes Mountainbike zu kaufen. Hardtails gibt es ab circa 500 Euro. Das günstigste Fully kostet rund 2.000 Euro.

Mit Bergamont, Merida, Stevens, Santa Cruz, GT Bicycles oder Yeti Cycles gibt es noch eine Reihe weiterer renommierter Mountainbike Marken. Im Billigpreissegment ist KS Cycling ein bekannter Name. Hardtails und Fullys können Sie schon ab 200 Euro kaufen. Wenn Sie ein Mountainbike zum Billigpreis kaufen, sollten Sie sich beim Test und bei der Nutzung nicht zu viel erwarten.

Produktlinien der Hersteller von Mountainbikes in der Übersicht

Scott

Hardtails:

Scale

Eifrige Hobbybiker oder professionelle Racer und Marathonfahrer, die Produktserie Scale hat für jeden etwas im Angebot. Alle Modelle zeigen sich beim Test vortriebswillig und rücken Fahrer in eine leicht bis stark gestreckte Sitzposition. Die Preise beginnen mit dem Scale 990 bei circa 900 Euro.

Das Gesamtgewicht bei den günstigeren Varianten mit Deore oder NX Eagle Schaltung liegt bei etwa 13 kg. Das Top-Bike Scale RC 900 SL für rund 7.000 Euro mit Carbonrahmen hat nur rund 9 kg. Neben Shimanos XTR, zählen Laufräder, Sattelstützen und Lenker der Marke Syncros zum Standard. In diese MTBs fließen Erfahrungen aus dem Mountainbike-Rennzirkus mit ein.

Contessa Scale:

Spezielle Damen CC- und Marathon-MTBs, die preislich zwischen rund 600 Euro und 4.300 Euro liegen. Bei den günstigeren Damen-Mountainbikes ist das Oberrohr etwas stärker nach unten geschwungen. Insgesamt wurde bei den preiswerten Modellen auf Einsteigerfreundlichkeit geachtet, sodass Sie sich beim Test, von Anfang an gut zurechtfinden.

Aspect

Als sportlich weniger ambitionierter Freizeitfahrer und kostenbewusster Biker finden Sie beim Durchstöbern dieser Produktreihe bestimmt ein geeignetes Mountainbike. Die Sitzhaltung ist komfortabler und das Fahrverhalten im Test auf sichere Kontrolle ausgelegt.

Voltage

Für den Dirtpark und Pumptrack hat Scott das Voltage YZ 0.1 mit Dirtjump-Alu-Rahmen, 100 mm X-Fusion Slant DJ Gabel und verstellbaren Kettenstreben im Programm.

 

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Scott Full Suspension MTBs

Genius

Unter der Produktbezeichnung Genius verkauft Scott die Alleskönner unter den Mountainbikes. Die Top-Versionen stellen im Test vorne und am Hinterrad 150 mm Hub bereit. Top-Modell ist das Scott Genius 900 Ultimate Carbon-Fully für rund 10.500 Euro.

mountainbike-sportBesondere Ausstattungsdetails sind der SRAM XX1 12 Gang Antrieb, das vom Lenker anpassbare FOX Live Valve Federungssystem und Syncros Hixon iC SL Carbon Lenker, Steuersatz und Sattel. Die günstigeren Varianten stellen an der Front 140 mm und am Heck 150 mm bereit.

Zudem haben Sie die Wahl zwischen 27.5 Zoll und 29-Zoll-Laufräder und die für Sie passende Rahmenhöhe. Das günstigste Scott Full Suspension Bike kostet circa 2.600 Euro.

Genius Contessa

Die Damenversion des Schott Genius. Es stehen zwischen 2.600 und 5.300 Euro drei Modellvarianten für Sprünge und grobes Terrain zur Auswahl.

Ransom

Das Enduro für technische und stark verblockte Passagen, Sprünge, steile Abfahrten und Stufen als auch für den Einsatz im Bikepark. Nicht nur die besten, sondern alle Scott Enduros mit Carbonrahmen oder Alu als Rahmenmaterial verfügen über das TwinLoc-Federungssystem und 170 mm Federweg.

Gambler

Hubstarkes Downhill-Bike für Sprünge und verblockte sowie schnelle Abfahrten. Brendan Fairclough und Gaëtan Vigé treten mit diesen Bikes bei Downhill-Rennen an. Wahlweise auch mit 26-Zoll-Bereifung und kleinerer Rahmenhöhe.

Big John Bike:

Mit dem Big John Bike kaufen Sie ein Fatbike für große Expeditionen. Durch die überdimensionalen Reifen lässt Sie dieses MTB im Test bei allen Bodenverhältnissen gut vorankommen – auch bei leicht schneebedeckten Fahrbahnen oder an Sandstränden.

Doch es gibt auch Grenzen, denn ohne Federgabel ist das Scott Big John Bike beim Test nicht für größere Hindernisse und zum Durchfahren größerer Löcher geeignet.

Cannondale

Cannondale Hardtails:

Trail

Als Einsteigervariante hat die US-Marke das Trail im Sortiment, das es mit Trail Women’s auch als damenspezifisches Modell zu kaufen gibt. Bei den Herren-MTBs stehen sieben verschiedene Modelle zwischen 550 und 1.400 Euro zur Auswahl.

Das Top-Modell dieser Serie eignet sich mit SRAM NX Eagle Antrieb für sportlichere Biker. Eine feinere Abstufung für Natur-Touren und steile Anstiege bieten die 2 x 9 Schaltungen des Trail 7 und Trail 6 oder die 2 x 10 Schaltgruppen des Trail 5 und 4.

F-SI

Für den Wettkamp-Einsatz bei CC-Rennen oder Marathon-Wettkämpfen entwickelt wurde das F-SI HI-MOD World Cup mit Lefty Ocho Carbon Federgabel. Das Mountainbike kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff Rahmenmaterial und Top-Federung am Vorderrad wiegt nur 8.4 kg.

Günstigere Varianten der vortriebsstarken MTBs wiegen mit klassischer Federgabel im Vergleich rund 10 kg. Das Cannodale Damen F-SI Race kostet circa 2.800 Euro. Einsatzbereich: CC und Marathon.

 

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Cannondale Fullys

Scalpel-SI

mountainbike-im-testÜber Renngene verfügen auch die Top-Modelle der Scalpel-SI Race-Hardtails mit 100 mm Federweg. Mit dem Scalpel-SI 6 können Sie auch als preisbewusster Touren-Mountainbiker ein passendes Modell kaufen. Kosten rund 2.200 Euro. Ebenso im Sortiment hat Cannondale mit dem Scalpel-Si Women’s 2 spezielle Damen-Fullys für sportive Frauen.

Habit

Die Touren-Fullys stellen bei einem Test mit 130 mm etwas mehr Federweg bereit. Das Habbit 1 als Top-Variante hat am Vorderrad 140 mm Eintauchtiefe. Optional mit leichtem Carbonrahmen oder Alu als Rahmenmaterial. Für Tourenbikerinnen gibt es nur ein Modell mit Carbonrahmen zu kaufen.

Trigger

Profilstarke Maxxis Minion Reifen, der mit FOX SHOX entwickelte Gemini Dämpfer und das patentierte LockR Pivot-Steckachsensystem prägen die Trigger All-Mountain-MTBs. Die vielseitig einsetzbaren Fullys haben beim Test vorne 150 mm und hinten 145 mm Federweg.

Jekyll

Unter der Produktbezeichnung Jekyll werden Enduros mit Carbon- oder Aluminiumrahmen vertrieben. Mit 170 und 165 mm hubstarke Mountainbikes, die für Sprünge, Geröll, Wurzelteppiche, Steinstufen und Abfahrtsspaß entwickelt wurden. Bei den Schaltgruppen wird auf breitbandstarke 1-fach-Antriebe des US-Herstellers SRAM gesetzt. Absenkbare Sattelstützen sind Standard.

Giant

Giant Hardtails:

ATX

Giant ATX sind preiswerte Einsteiger-Mountainbikes, die mit nachrüstbarem Gepäckträger auch für den Alltag geeignet sind. Neben 27.5 Zoll auch als 26-Zoll-Modell mit geringerer Rahmenhöhe zu kaufen. Diese MTBs mit 100 mm Federgabel sind vorwiegend für den Straßeneinsatz und leichte Naturpfade gedacht. Die Federvorspannung ist einstellbar.

Talon

Ebenso für Einsteiger, aber mit effizienteren und langlebigeren Einzelkomponenten ausgestattet. Anspruchsvollere Freizeitbiker sollten das Giant Talon kaufen.

Fathom

Höhere Ansprüche in Bezug auf die Performance als Cross Country Bike erfüllt die Modellreihe Fathom. Zur Ausstattung gehören Federgabeln der Firma RockShox, SRAM NX Eagle Schaltgruppe und schlauchlose Maxxis Aspen oder Maxxis Ikon Reifen.

XTC Advanced

Highlight der Giant Hardtails sind die XTC Advanced Bikes. Neben einem Carbon-Rahmen gehören auch langlebige und beanspruchbare Deore XT Komponenten zum Standard. Ein wettkampftaugliches CC- und Marathon-Bike können Sie mit dem Giant XTC Advanced 0 kaufen.

Giant Full Suspension MTBs:

Anthem

Die Modelle Anthem 1 und Anthem 2 sind Race-Fullys mit 100 mm (vorne) und 90 mm (hinten) Federweg. Als anspruchsvoller Biker erhalten Sie mit dem Anthem Advanced eine besser Ausstattung. XC-Fullys mit Wettkampfambitionen können Sie mit dem Anthem Advanced Pro für circa 4.700 Euro oder knapp 9.000 Euro kaufen.

Stance

Wenn Sie sich mit der richtigen Rahmenhöhe mehr Komfort und ein gehobenes Sicherheitsgefühl für Ihre Natur-Touren oder einen Test am Haustrail wünschen, bieten sich Ihnen die Giant Stance Modelle mit 120 mm Federweg an.

Trance

Die Giant Mountainbike-Serie bietet Ihnen eine breite Auswahl an All-Mountain-MTBs mit Vario-Sattelstützen 150 mm Hub an der Front und 140 mm Federweg am Heck. Auch ein AM-Fully mit kleiner Rahmenhöhe und kinderspezifischem Sattel für Nachwuchsbiker gibt es beim Marktriesen aus Taiwan zu kaufen.

 

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Reign

mountainbike-vergleichenAls Enduros sorgen Giant Reign Mountainbikes mit 160 mm Dämpfer und 170 mm Federgabel auf schwierigsten Böden und Abfahrten für ein gut kontrollierbares Fahrverhalten bei einem Test. Modelle im gehobenen Preissegment verfügen über einen Carbon-Rahmen und Top-Ausstattungsdetails, um bei geringem Gesamtgewicht auch bergauf Spaß zu bereiten.

Glory

Mit dem Giant Glory Downhill Full Suspension Mountainbike bietet sich Ihnen auch ein für Sprünge und temporeiche Bergabfahrten ausgelegtes Downhill-Bike mit sattem Federweg von 200 mm. Einsatzbereich: optimiert für anspruchsvolle Downhillstrecken.

Cube

Hardtails:

Elite

Mit der Modellreihe Elite richtet sich der Waldershofer Bikehersteller an Leichtbau- und Geschwindigkeitsenthusiasten sowie an begeisterte Marathonfahrer. Bei sämtlichen Modellen dieser Serie besteht das Rahmenmaterial aus Carbon.

Das Ergebnis: Sie erhalten rund 9 kg leichte und vortriebsstarke MTBs mit 100 mm Federweg. Alle Bikes sind mit High-End-Komponenten von Shimano, SRAM, FOX, RockShox, Schwalbe usw. bestückt.

Reaction C:62

Auch bei den Reaction C:62 Mountainbikes kommt ein Vollcarbonrahmen zum Einsatz. Im Vergleich zum Elite C:68 ist der Rahmen um einige Gramm schwerer und weniger steif. Je nach Ausführung und Zusatzkürzel beträgt das Gesamtgewicht zwischen 9.5 und 13 kg.

Wie die Elite Bikes wurde diese Serie für Tempomacher, Touren- und Kletterfreunde gebaut. Durch die vielen Modellvarianten findet jeder das passende Bike mit der richtigen Geometrie, Rahmenhöhe und Ausstattung. Einsatzgebiet: Alpencross, XC und Tour.

Reaction HPA

Die Reaction HPA Modelle bieten sich als günstigere Alternative zur Reaction-Serie mit Carbonrahmen an. Mit zwischen 13 und 14 kg sind diese XC- und Trail-Bikes im Vergleich deutlich schwerer. Je nach Preis sind hochwertige Ausstattungsdetails wie Sram NX Eagle 1×12 Schaltgruppe, gut justierbare Fox 34 Rhythm Luftfedergabel oder höhenverstellbare Kind Shock LEV SI Sattelstützen zu finden.

Bei Modellen mit der Zusatzbezeichnung TM (Trail Motion) kaufen Sie ein Mountainbike mit Trail-spezifischen Komponenten. Preislich wie ausstattungstechnisch bietet sich Ihnen ein vielfältiges Angebot.

CMPT

Die CMPT-Serie stellt den Einstieg in die Welt des Mountainbikes dar. Breite Forststraßen oder einfache Singletrails sind der passende Einsatzbereich. Korrosionsbeständige 6061 Aluminiumrahmen bilden die Basis dieser Mountainbikes mit 100 mm Federweg und 680 mm breiten Lenkern.

mann-mountainbikePreislich bewegen sich CMPT-Mountainbikes meist unter 1.000 Euro. Viele Varianten sind mit 27.5 und 29 Zoll großen Laufrädern erhältlich. 3 x 10 oder 3 x 9 Schaltungen von Shimano sind beim Test ideal für den Einstieg.

Aber auch wenn Sie ein erschwingliches Mountainbike mit 2 x 11 oder Sram Eagle 1×12 Antrieb kaufen möchten, werden Sie fündig. Die Einsteiger-MTBs wiegen im Vergleich zu anderen MTBs zwischen 13 und 14 kg.

Nutrial

Mit dem Nutrial gibt es auch ein Fatbike zu kaufen, das Sie beim Test mit den großen Schwalbe Jumbo Jim Reifen im Winter wie Sommer durch Traktion auf jedem Untergrund begeistern wird. Einsatzbereich: Sand, Schlamm, Matsch, Schnee.

Cube Full Suspension Mountainbikes:

AMS 100

AMS 100 sind das passende Carbon-Pendant zu den Elite Bikes. Die zusätzliche Federung am Hinterrad sorgt beim Test für mehr Antriebsneutralität und Komfort bei Race-Einsätzen und auf Marathonetappen. Mit dem AMS 100 C:68 TM 29 gibt es eine Trail-Version zu kaufen.

Stereo 120

Für Tagesetappen, Alpin-Touren und Trailvergnügen konzipiert wurde die Stereo 120 MTBs. Am Vorderrad bietet sich 130 mm und am Hinterrad 120 mm Federweg. Alle Stereo 120 Fullys haben eine Laufradgröße von 29 Zoll. Die Preisvorgabe vom Hersteller liegt zwischen 1.600 und 3.000 Euro.

 

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Stereo 140 HPC

Agile Allrounder mit 27.5 Zoll Laufraddurchmesser werden unter der Bezeichnung Stereo 140 HPC vermarktet. Die Cube All Mountain Modelle stellen beim Test am Vorderrad 150 mm und am Hinterrad 140 mm Hub bereit. Die Allroundeigenschaften unterstreichen die Schwalbe Nobby Nic Reifen.

Das Stereo 140 HPC TM steht mit grobstolligen Schwalbe Magic Mary Reifen, mehrstufig einstellbarer Fox 36 Factory Gabel sowie Code R Vier-Kolben-Bremsen von SRAM für ein hochwertig verarbeitetes Full Suspension Bike. Alle Mountainbikes dieser Serie besitzen höhenverstellbare Sattelstützen.

Stereo 150

Noch mehr Federweg für noch herberes Terrain oder mehr Fahrsicherheit bei einem Test bieten die Cube Stereo 150 Fullys. Die 29 Zoll großen Laufräder sorgen für mehr Traktion und ein ruhigeres Fahrverhalten auf ruppigem Untergrund. Mehr Hub, absenkbare Sattelstützen und größere Räder = mehr Gewicht.

Dies gleicht Cube bei seinen Stereo 150 Mountainbikes unter anderem durch leichtes C:62 oder C:68 Rahmenmaterial aus. So kaufen Sie mit diesem Alleskönner nur ein rund 13 kg schweres Mountainbike.

Hanzz 190

Downhill, Freeride, Slopestyle oder Dirt Jump sind die Einsatzbereiche des Hanzz 190 im Test. Mit kurzem Hinterbau ist dieses Cube Bike ein verspieltes Freeride Fully und weniger limitiert im Einsatzzweck als ein klassisches Downhill-Bike.

Je nach Variante gehören RockShox Boxxer RC Doppelbrückengabel, bissige Magura MT5 Bremsen und e*thirteen TRS Reifen zu den Ausstattungsdetails.

TWO15

Für Downhiller hat Cube das TWO15 im Programm. Der Schotte Greg Williamson ist mit diesem Bike im Downhill-Weltcup unterwegs.

E-Mountainbikes

Wenn Sie ein E-Mountainbike kaufen möchten, finden Sie eine ebenso große Produktpalette für die verschiedensten Vorlieben vor.

Specialized

Specialized Hardtails:

Pitch

Die Einsteigerklasse von Specialized mit Hardtails für Damen und Herren unter 1.000 Euro.

Rockhopper

Rockhopper Modelle sind agile Einsteiger-MTBs, bei denen der Fokus mit sportlicher Geometrie auf Vortrieb gelegt wurde.

Chisel

Mit der Produktserie Chisel gibt es sportlich ausgerichtete Alu-Hardtails für Damen und Herren. Vor allem Cross Country- und Tourenfahrer, die auf den Preis achten, kaufen ein qualitativ gutes XC-Bike mit 90 oder 100 mm Federweg.

Epic

XC-Hardtails der gehobenen Klasse, die Damen und Herren beim Test durch Vortrieb auf Cross Country- und XC-Strecken begeistern. Die Preisspanne reicht vom Alu XC-Mountainbike für 2.800 Euro bis hin zum gewichtsoptimierten S-Works Epic Hardtail Carbon-Renner für mehr als 7.000 Euro.

Specialized Full Suspension Mountainbikes:

Epic

Race-optimierte Cycles mit Federung am Hinterrad. Passend für alle Damen und Herren, die es schnell aber auch komfortabel bei ihren Geländetouren mögen.

 

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Stumpjumper

mountainbike-radStumpjumper ist Kennern ein Begriff, doch mit den Modellen der frühen 80er Jahre hat die aktuelle AM-Modellreihe beim Test nur noch den Namen gemein. Die verschiedenen All-Mountain-Versionen bieten 150 mm Federweg und haben absenkbare Sattelstützen verbaut.

Sie haben die Wahl zwischen Alu-und Carbon-Rahmen sowie 27.5 Zoll und 29-Zoll-Laufräder. Für Sprünge und harte Einsätze wurde mit dem Stumpjumper Evo ein robustes Trailbike konstruiert. Ebenso über eine Trail Geometrie verfügt das Stumpjumper ST, jedoch nur mit 130 mm Federweg.

Für rund 4.300 Euro kaufen Sie ein Modell mit Carbonrahmen und praktischer SWAT Box im Unterrohr zur Unterbringung Ihrer Bekleidung wie einer Brille und Ausrüstungsteilen.

Enduro

Ab 3.700 Euro gibt es bei Specialized Mountainbikes fürs Grobe. Die Federelemente haben einen Hub von 160 mm und lassen Sie mit dem Enduro-Bike beim Test im technisch schwierigen Uphill als auch auf Abfahrten sicher im Sattel sitzen.

Wo kauft man am besten ein Mountainbike

Vor- und Nachteile Onlinekauf

Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihr Mountainbike online zu kaufen. Dies liegt unter anderem an der viel größeren Auswahl. Bei einem Online-Händler finden Sie hunderte Mountainbikes der verschiedensten Kategorien und Marken sowie Bekleidung für jeden Bedarf.

Ein Fachhändler kann seinen Kunden unmöglich eine derartiges Angebot bereitstellen. Durch den Kauf und Verkauf größerer Stückzahlen kann ein Online-Shop zudem seine Bekleidung und Cycles zu wesentlich günstigeren Preisen ankaufen und vertreiben.

Außerdem gibt es für Suchende durch den einfachen direkten Vergleich im Internet die Möglichkeit, beispielsweise das passende Enduro-Bike und Handschuhe oder andere Bekleidung zum günstigsten Preis zu kaufen.

Von Fahrradladen zu Fahrradladen zu fahren, um die Preise zu vergleichen, würde viel Aufwand und hohe Fahrtkosten bedeuten. Alternativ zum günstigeren Preis bekommen Sie bei einem Versandhändler für das selbe Geld ein besser ausgestattetes Mountainbike zu kaufen.

Vorteile:

✅ größere Auswahl – auch für Individualisten
✅ einfacher Preisvergleich
✅ Onlinehändler bieten die Möglichkeit diverse sowie Handschuhe und andere Bekleidung zu günstigeren Preisen zu kaufen
✅ bessere ausgestattete Mountainbikes für das gleiche Geld
✅ auch spezielle MTBs wie Downhill- oder Dirt-Bikes im Angebot

Nachteile:

❌ nur schriftliche oder telefonische Hilfestellung
❌ Kein Test beziehungsweise keine Probefahrt der MTBs von Orbea & Co.

 

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Vor- und Nachteile Fachhandel

Zwar werden Kunden auch bei Onlinehändlern gut beraten und betreut, allerdings finden Käufer eines Mountainbikes beim Händler vor Ort einen direkten Ansprechpartner und Vergleich der geländegängigen Cycles vor.

mountainbikes-kaufDies hat den Vorteil, dass Sie das Mountainbike probe fahren können, die passende Rahmenhöhe probieren und Ihnen der Händler bei Einstellungen behilflich ist. Funktionen vom Centurion oder Orbea Fully wie Enduro-Bike, der Vario-Sattelstütze oder die Justierung der Federgabel werden Ihnen bei einem guten Fachhändler erklärt.

Manchmal stellt sich jedoch heraus, das es das bevorzugte Mountainbike in der für Sie geeigneten Rahmenhöhe nicht gibt. Auch Downhill-, Freeride- und Dirt-Bikes bietet der lokale Händler meist nicht oder in geringer Auswahl an.

Kaufen Sie ein E-Mountainbike benötigen Sie keinen Fachhändler mehr zum Probefahren. Sie können beispielsweise bei den E BIKE DAYS in München und anderen Teilen Deutschlands ein elektrifiziertes Enduro-Bike oder andere E-Mountainbikes ausprobieren und im Anschluss online bestellen.

Vorteile:

✅ Ansprechpartner vor Ort
✅ Cycles wie Mountainbike und Rahmenhöhe können im direkten Vergleich ausprobiert werden

Nachteile:

❌ vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
❌ schlechtere Ausstattungsdetails für das gleiche Geld
❌ mangelnde Produktauswahl
❌ nur wenige Marken im Programm
❌ Mountainbike Test und Vergleich zwischen einzelnen Fachhändlern bringt viel Aufwand mit sich

Fun Facts und Ratgeber für Mountainbikes

„Geschichte der Mountainbikes“

Das Stollenreifen auf schrottreifen Fahrrädern einen solchen Boom auslösen, hätte vor rund 50 Jahren kaum jemand gedacht. Technische Innovationen haben nicht nur dazu geführt, das der Spaßfaktor mit Mountainbikes mit der Zeit immer größer wurde, sondern auch zur Weiterentwicklung vieler anderer Radgattungen und Bekleidung wie Handschuhe beigetragen hat.

Was einst aus Jux und Spaß als Test in den Hügeln von Marin Country um Mount Tamalpais begann, ist heute eine olympische Disziplin und ein Sportgerät, das Massen in Alltag und Freizeit begeistert.

mountainbike-goproEs waren Joe Breeze, Charles Kelly und Gary Fisher, die auf Schrottplätzen und in dunklen Kellern nach Vorkriegsrädern mit breitem Lenker und dicken Reifen suchten. Ohne Gangschaltung nur mit Rücktrittbremse ging es 1973 über Geröll und Baumwurzeln die Hügel hinunter.

Die damaligen Testräder waren zu schwer, unhandlich und an eine Bergauffahrt war nicht zu denken. Oft mussten die Urahnen der heutigen Mountainbikes nach einer Abfahrt gewartet werden.

Um sich beim unmittelbaren Vergleich einen Vorteil gegenüber den Kumpels zu verschaffen, wurden die Fahrräder modernisiert. Trommelbremsen wurden verbaut, Gangschaltungen von Rennrädern montiert und robuste Lenker genutzt.

 

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Die ersten Serien-MTBs der Welt

Die ersten serienreifen Mountainbikes gab es Ende der 70er Jahre als Tom Ritchey Gary Fisher dabei half, seine Ideen umzusetzen. Beide gründeten eine Firma, die sie Mountainbike nannten. Die ersten Serien-Bikes verkaufte Specialized im Jahr 1981 unter dem Namen Stumpjumper.

Der Specialized Gründer Mike Sinyard ließ sich von Tim Neenan einen speziellen und robusten Fahrradrahmen bauen und gab bei einer Firma in Japan die Produktion von 450 Stück in Auftrag. Das Stumpjumper, als erstes Serien-Mountainbike der Welt, war nach wenigen Wochen ausverkauft.

Die erste Federgabel und das erste Fully Mountainbike der Welt

Ein Jahr danach präsentierten die japanischen Brüder Yozo und Yoshizo Shimano die erste XT-Komplettgruppe mit drei Kettenblättern, sechs Schraubkränzen und Cantilever-Breakes. Die erste funktionierende MTB-Federgabel wurde 1988 von Paul Turner konstruiert.

Es war die Rock Shox One. Paul Tuner war es auch, der Keith Bontrager dabei unterstützte, das erste Full Suspension Mountainbike der Welt zu konstruieren. Das Kestrel Nitro wurde 1988 auf der Long Beach Bike-Messe vorgestellt.

Mountainbike in Zahlen und Fakten

Waren es zu Anfangszeiten noch Individualisten und Draufgänger fahren heute fast 3.8 Millionen Menschen häufig mit dem Mountainbike. Das zeigt eine Statistik von Statista. Und der Mountainbikesport boomt weiter, denn zwischen 2014 und 2018 ist die Zahl deutscher Personen, die oft mit dem Mountainbike fahren, um 500.000 angewachsen.

Rund 11 Millionen Menschen fahren gelegentlich mit dem Mountainbike. Im Vergleich dazu besitzt etwa jeder siebte Deutsche ein Mountainbike. Statistiken zeigen auch, das Mountainbiking nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Urlaub eine beliebte Sportart ist.

Viele Naturfreunde verbinden das Wandern mit dem Mountainbikesport. Bei einem Alpencross verbrennen Biker rund 5.000 Kalorien. Deutsche Biker geben im Durchschnitt für den Kauf eines Mountainbikes 1015 Euro aus.

Für ein E-Mountainbike rund 3.100 Euro. Bei Online-Versandhändlern kostet ein Mountainbike im Durchschnitt etwa 1.300 Euro. Zu den beliebtesten Mountainbike-Herstellern in Deutschland gehören Scott und Cube.

 

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Reinigung von Mountainbike und Zubehör

Mountainbike-Komponenten zeichnen sich zwar durch ihre Robustheit aus, allerdings ist auch deren Lebensdauer beschränkt. Die Haltbarkeit leidet insbesondere bei mangelnder Pflege.

Um Ihr Mountainbike in Schuss zu halten und nicht stetig Ersatzteile zu kaufen, ist die Reinigung nach jedem Test und jeder Tour mit dem Enduro-Bike oder All-Mountain-Bike wichtig.

  1. Besorgen Sie sich im Vorfeld Kettenöl oder Kettenfett, Dämpfer- und Gabelöl, Bremsenreiniger und ein Reinigungsmittel wie Bike Clean von Motorex. Ein normales Spülmittel zum Säubern des Rades tut es auch. Wenn Sie möchten, das Ihr Mountainbike nach der Pflege wie neu aussieht, kaufen Sie eine Silikonpolitur.
  2. Wählen Sie einen passenden Arbeitsbereich in der Nähe eines Wasserschlauchs und wo Sie ausreichend Platz und Licht für die Reinigung des Cycles vorfinden. Von Vorteil ist zudem ein stabiler Fahrradständer, damit das Mountainbike einen guten Stand hat.
  3. Spülen Sie das Bike mit einem Wasserschlauch ab. Verwenden Sie keinen Hochdruckreiniger, der Schmiermittel von den Lagern löst und eventuell die Federelemente beschädigt. Legen Sie nicht sofort mit einem Schwamm los, da dies zu Kratzern im Radrahmen führen kann. Wenn die gröbsten Verunreinigungen gelöst sind, tragen Sie das Reinigungsmittel mit warmen Wasser auf eine Bürste auf. Im Anschluss beginnen Sie mit der Reinigung systematisch von hinten nach vorne oder von vorne nach hinten.
  4. Reinigen Sie dann mit Reinigungsmittel das Reifenprofil und die Bremsen. Ziehen Sie gegebenenfalls Handschuhe an. Achten Sie ob Risse, Nägel, Dornen oder Einschnitte bei den Reifen vorhanden sind. Wenn Sie beim Auftragen des Reinigungsmittel Blasen bilden, deutet dies auf Löcher hin. Gehen Sie dann zur Schaltung über. Entfernen Sie hängen gebliebene Äste und Gestrüpp. Weitere Verunreinigungen entfernen Sie am besten mit einer weichen Bürste. Verwenden Sie kein Mittel zum Entfetten, da dies Schäden an der Kassette nach sich ziehen kann.
  5. Spülen Sie nun Ihr Mountainbike einmal oder mehrmals ab, damit keine Reinigungsmittel und Verunreinigungen an den Pedalen und bei Antrieb hängen bleiben.
  6. Trocknen Sie Ihr Bike mit einem Mikrofasertuch ab. An einem schönen Sommertag können Sie das Mountainbike auch im Freien unter der Sonne trocknen lassen.
  7. Tragen Sie nun die Silikonpolitur auf einem Mikrofasertuch auf und reiben Sie langsam die Politur in Ihren Fahrradrahmen ein. Verwenden Sie keinen Schutzwachs-Spray, da dieser die Bremsen verunreinigen kann.
  8. Im letzten Schritt tragen Sie die passenden Schmiermittel auf. Besonders wichtig ist die Kette. Das Fahrwerk halten Sie mit Dämpfer- und Gabelöl in Schuss. Verwenden Sie kein WD40 oder Brunox Spray, da die Federungskomponenten trocken laufen und Sie womöglich eine neue Stahl- oder Luftfedergabel kaufen müssen.

Zubehör von Mountainbikes

Es gibt neben Bekleidung auch viel Zubehör für Mountainbikes, das je nach Einsatzbereich mehr oder weniger sinnvoll ist. Beleuchtung, Klingel, Schutzbleche zu kaufen ist nur dann ratsam, wenn Sie mit Ihrem Mountainbike für die Fahrt zur Arbeit oder andere alltägliche Wege auf öffentlichen Verkehrswegen unterwegs sind.

mountainbike-reifenBei Ausflügen in die Natur sorgen diese Zubehörteile nur für zusätzliches Gewicht. Wenn Sie sich dennoch vor Matsch und Spritzwasser schützen und Spritzschützer kaufen möchten, bieten sich für Ihr Trek oder Orbea Bike unauffällige und leichte Mini-Schutzbleche (Mudgards) für Ihr Mountainbike an.

Eine Luftpumpe und Flickzeug sollte unabhängig vom Einsatzgebiet jeder Mountainbiker haben. Der Tourenfahrer wird sich auch Flaschenhalter und einen Rucksack kaufen. Wenn Sie immer mit dem richtigen Luftdruck fahren oder mit verschiedenen Luftdrücken experimentieren möchten, empfiehlt es sich auch ein Luftdruckmesser zu kaufen.

Nicht zu Beginn aber im Laufe der Zeit werden Sie auch neue Schaltzüge für Ihre Mountainbike-Schaltung benötigen. Bei preiswerten Mountainbike-Einsteigermodellen können bessere Schaltzüge für geschmeidigere Gangwechsel sorgen. Feintuning zum kleinen Preis.

 

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Welches Mountainbike-Zubehör für Sie noch interessant sein könnte:

Vor allem bei teuren Mountainbikes oder einem E-Mountainbike ist es ratsam einen Diebstahlsschutz zu kaufen

Mountainbike Auto-Dachträger beziehungsweise Fahrradträger für die Heckklappe
Wenn Sie gerne alleine mit Ihrem Mountainbike im Gelände unterwegs sind, bietet es sich an, ein Notfallarmband zu kaufen.

Schutzspray gegen Bienen- und Insektenstiche, damit der Mountainbike-Ausflug nicht zur Tortur wird
Wenn Sie Ihr Smartphone auf die Mountainbike-Tour mitnehmen, ist es praktisch eine Halterung für Ihr Smartphone zu kaufen

Weiterführende Links, Quellen und Ratgeber zum Mountainbike

Im Internet gibt es zahlreiche Webseiten, die interessante Infos zu den verschiedenen MTBs, Handschuhe und anderer Bekleidung, Zubehör usw. bieten. Auch ein Mountainbike-Test oder E-Mountainbike Test bietet oft Hilfe bei der Kaufentscheidung.

https://www.bike-magazin.de/
https://www.mtb-news.de/
https://www.mountainbike-magazin.de
https://www.scott-sports.com/global/de/page/bike-tips-and-tricks
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/828694/umfrage/durchschnittliche-online-preise-fuer-mountainbikes-in-deutschland/
https://enduro-mtb.com/how-to-die-schnelle-fahrwerkspflege-nach-jeder-tour/
https://de.wikipedia.org/wiki/Mountainbike

 

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